Dominic Schmitter holt wieder WM-Punkt für Grillini!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Dominic Schmitter lässt Grillini Kawasaki jubeln

Dominic Schmitter lässt Grillini Kawasaki jubeln

Zum zweiten Mal nach Imola eroberte Dominic Schmitter bei der Superbike-WM in Donington Park einen Punkt für das kleine Team Grillini Kawasaki. Die Italiener dankten es ihm mit Applaus und herzlichen Umarmungen.

Aus seiner Abneigung gegen Donington Park macht Dominic Schmitter kein Geheimnis, seiner Motivation tut das keinen Abbruch, wie er mit Rang 15 im ersten Rennen bewies. Nach Imola fuhr der Superbike-Rookie zum zweiten Mal in die Punkte, für sein Team Grillini Kawasaki ist das wie ein Sieg.

«Das ist Hammer, das hätte ich nie gedacht», jubelte der Widnauer. «Ich habe mir einen Plan gemacht fürs Rennen und wollte an Reiterberger dranbleiben. Das gelang mir die ersten drei Runden. Dann habe ich auf den Reifen geachtet, weil ich schon einen Abstand auf die hinter mir hatte. Mir war klar, dass nicht alle durchkommen. Erst als Scassa zu mir aufholte, pushte ich wieder mehr. Dann habe ich aber gesehen, dass ihm die technische Flagge gezeigt wird. Ich wusste seine Nummer, er hat wie Jorge Lorenzo die 99. Ich habe gesehen, dass ich 15. bin und Zeit nach hinten habe. Jede Runde dachte ich mir, dass ich alles nur nicht stürzen darf und habe etwas Speed rausgenommen. Wenn ich den Punkt auf dieser Strecke weggehauen hätte, wäre das echter Mist gewesen.»

Schmitter hat seine Fitness-Defizite auf dem schweren Superbike in den letzten Monaten behoben, auf der körperlich anstrengenden Strecke nordöstlich von Birmingham hatte er keinerlei Schwierigkeiten. «Ich trainiere jetzt noch mehr, in Misano werde ich noch fitter sein», verspricht der 21-Jährige. «Eine Renndistanz mit dem Superbike macht mir gar nichts mehr aus.»

Der Kawasaki-Pilot fuhr ein einsames Rennen, vor und hinter ihm kam gegen Ende lange niemand. «Zu Beginn hätte ich attackieren und auch Reiterberger ausbremsen können», meinte er. «Aber ich wusste, dass Reiti schneller ist. Mein Ziel war nicht zu kämpfen, ich wollte mit diesen Jungs mitgehen, damit ich Abstand nach hinten bekomme. Als Reiti 1:29 min fuhr, war er eh weg. So eine Zeit hätte ich nur mit mega Risiko fahren können. Ich habe kein Werksbike, das muss man immer sehen. Ich bin hinter Ramos Zweitbester Privatier, das ist geil.»

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