Manfred Wechselberger steigt bei Janez Remše ins Boot

Von Helmut Ohner
Seitenwagen-WM
Janez Remše und Manfred Wechselberger sind ab Rijeka ein Team

Janez Remše und Manfred Wechselberger sind ab Rijeka ein Team

Obwohl er mit dem Iren Eamon Mulholland in der Seitenwagen-WM beachtliche Ergebnisse erzielen konnte, fährt der Slowene Janez Remše ab den Rennen in Rijeka mit dem Österreicher Manfred Wechselberger.

Nach acht von elf Rennen zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft liegt der Slowene Janez Remše mit seinem irischen Beifahrer Eamon Mulholland mit 68 Zählern an der sechsten Stelle in der Zwischenwertung. Bei beiden Läufen auf dem Sachsenring und im zweiten Rennen auf dem Pannonia-Ring erreichten sie als beste Platzierung Rang 6.

Trotzdem der beachtlichen Erfolge kam es vor der vorletzten Veranstaltung in Rijeka zum Wechsel des Beifahrers. «Der sechste Platz in der Zwischenwertung sieht zwar von außen betrachtet nicht schlecht aus, aber aus meiner Sicht hätte es bei dem einen oder anderen Rennen durchaus mehr möglich gewesen», erklärte Remše am Rande des kroatischen WM-Laufes im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

«Eamon ist ein netter Kerl. Allerdings hat er kaum eine Renndistanz durchgestanden. Immer wieder hat er mir während der Rennen zu verstehen gegeben, dass ich langsamer machen soll. Aber wir sind hier in der Weltmeisterschaft, da kann man nicht langsam fahren, wenn man Erfolg haben will», wundert sich der Slowene über die mangelnde körperliche Verfassung seines irischen Beifahrers.

«Ich kenne Manfred schon lange und weiß daher, dass er zu den besten Beifahrern gehört. Das zeigen seine zahlreichen Erfolge in der Vergangenheit. Mit Uwe Gürck ist er 2014 Dritter in der Weltmeisterschaft und im Jahr darauf deutscher Meister geworden. Mit ihm erhoffe ich mir eine klare Steigerung. Ob es schon in Rijeka sein wird, bleibt abzuwarten. Auf meiner Hausstrecke mache ich mir oft selbst zu viel Druck.»

«Janez war ganz verwundert, dass ich diese Saison weder in der Weltmeisterschaft, noch in der IDM Seitenwagen dabei bin. Er hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, bei ihm zu fahren und wir waren uns rasch handelseinig. In Schleiz sind wir auch schon gemeinsam zwei Rennen gefahren und es hat von Anfang an gepasst. Jetzt freue ich mich auf unseren ersten Einsatz in der WM», sieht Manfred «Yeti» Wechselberger seiner Rückkehr in die Weltmeisterschaft mit Spannung entgegen.

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