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Auerhahnpokal Teterow: Smoli verpasst knapp Podium

Von Manuel Wüst
Sieger Bartosz Zmarzlik vor Martin Smolinski

Sieger Bartosz Zmarzlik vor Martin Smolinski

6000 Zuschauer waren zum Rennen um den Auerhahnpokal nach Teterow gekommen, an dem auch drei aktuelle Fahrer aus dem Speedway-Grand-Prix teilnahmen. Martin Smolinski kam als einziger Deutscher ins Finale.

Mit Kai Huckenbeck, Tobias Kroner und Martin Smolinski waren drei deutsche Cracks im Fahrerfeld, die sich für die Vergabe der Veranstalter-Wildcard für den deutschen Speedway-Grand-Prix im September empfehlen wollten.

Smolinski legte im ersten Lauf famos los und holte seinen ersten von zwei Laufsiegen. Der Bayer schloss die Vorläufe mit insgesamt elf Punkten ab und war sicher für die Halbfinales, die mit fünf Fahrern gestartet wurden, qualifiziert.

Huckenbeck mit fünf und Kroner mit drei Punkten verpassten die Qualifikation. Als vierter Deutscher war Reservist Mathias Bartz für den gestürzten Russen Dmitry Mostovik ins Rennen gekommen. Er konnte in seinen vier Läufen keine Punkte einfahren.

Aus den beiden Halbfinalläufen qualifizierten sich die jeweils besten drei Fahrer für das Tagesfinale, das mit sechs Fahrern gestartet wurde. Der erste Finalstart musste abgebrochen werden, da ein Fahrer zu Sturz kam. Im Wiederholungslauf setzte sich der Pole Bartosz Zmarzlik in Front und fuhr ungefährdet zum Sieg. Smolinski fand sich in der ersten Kurve mitten im Gedränge wieder und konnte keinen direkten Weg nach vorne finden. Er beendete das Finale hinter den Polen Zmarzlik und Patrik Dudek sowie dem Letten Andrejs Lebedevs auf dem vierten Rang und verpasste so knapp das Podium.

«Beim ersten Start des Finales war ich gut bei Zmarzlik und Dudek dabei», erzählte Smoli SPEEDWEEK.com. «Beim Re-Run hat dann mein Start nicht so gepasst und ich kam nicht mehr nach vorne. Die Bahn ließ leider nicht viele Möglichkeiten zum Überholen zu. Ich habe zwar versucht zu attackieren, denn ich wäre gerne auf dem Podium gestanden, aber es hat nicht gereicht.»

Dennoch zieht der Olchinger ein positives Fazit: «Ich bin zufrieden. Der Jawa-Motor, den ich einsetzte, lief richtig gut und ließ mich auch ordentlich Geschwindigkeit aufbauen. Auch meine Starts waren recht ordentlich, was auf der Bahn ausschlaggebend für ein gutes Resultat war.»

Ergebnisse Speedway «Um den Auerhahnpokal» Teterow/D:

1. Bartosz Zmarzlik (PL), 19 Punkte
2. Patryk Dudek (PL), 17
3. Andrejs Lebedevs (LV), 11
4. Martin Smolinski (D), 13
5. Vadim Tarasenko (RUS), 12
6. Anders Thomsen (DK), 11
7. Martin Vaculik (SK), 13
8. David Bellego (F), 11
9. Aleksandr Loktaev (UA), 6
10. Dimitri Bergé (F), 6
11. Mads Hansen (DK), 5
12. Kai Huckenbeck (D), 5
13. Miroslaw Jablonski (PL), 4
14. Rohan Tungate (AUS), 4
15. Tobias Kroner (D), 3
16. Mathias Bartz (D), 0
17. Dmitry Mostovik (RUS), 0

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