Max Dilger: «Die Grasbahn wird nie mein Freund»

Von Rudi Hagen
Speedway
Max Dilger (hier vor Peter Kildemand) fährt lieber Speedway als Langbahn

Max Dilger (hier vor Peter Kildemand) fährt lieber Speedway als Langbahn

Max Dilger gehört nicht nur auf der Speedwaybahn, sondern auch auf der Langbahn zu den stärksten deutschen Piloten. Über die Grasbahn aber sagt er selbst, dass sie nie sein Freund sein werde.

In der Bundesliga fährt Max Dilger für den MSC Brokstedt und im Speedway Team Cup ist der 29-jährige Schwarzwälder aus Lahr-Sulz erfolgreich für die Blackforest Eagles vom MSC Berghaupten unterwegs.

Auch auf der Langbahn macht Dilger gute Fortschritte. In Altrip holte er sich den «Goldenen Römer», beim Europameisterschafts-Finale im französischen Tayac wurde er Achter und schon bei seinem Wildcard-Einsatz beim WM-Auftakt in Herxheim kassierte er zehn Punkte ein.

In Roden rückte Dilger aufgrund von Verletzungen anderer Top-Piloten ins permanente WM-Feld nach und belegte am Ende Platz 8, in Eenrum wurde er Zehnter. Vor dem abschließenden Grand Prix in Mühldorf belegt Max Dilger mit 31 Punkten Platz 10.

Einer Einladung von Josef Hukelmann, an der Langbahn-Team-WM in Morizes (F) teilzunehmen, kam Max Dilger nicht nach, denn er hatte schon frühzeitig beim MSC Cloppenburg für deren Speedway-Event «Night of the Fights » zugesagt.

Im Cloppenburger Motodrom, einer sehr schwierig zu befahrenden Bahn, kam Dilger in einer starken Konkurrenz sehr gut klar mit den Verhältnissen und verpasste nur knapp das Finale. Tags darauf war Dilger in Schwarme am Start. Einer langen Vollgas-Grasbahn, die es mit ihren speziellen Kurven in sich hat.

Hier genossen die Zuschauer das Schwarzwald-Duell zwischen Bernd Diener und Max Dilger. Am Ende hatte der « Altmeister» die Nase vorne, Dilger wurde Zweiter. «Mit Platz 2 in Schwarme war ich nach diesem anstrengenden Wochenende aber ganz zufrieden», gab Dilger später bei SPEEDWEEK.com zu Protokoll, «aber eins ist mal klar, die Grasbahn wird nie mein Freund. Ich muss mich da wirklich erstmal einfuchsen. Bahnen wie in Altrip oder auch in Vechta, wo ich demnächst dabei bin, liegen mir von den Langbahnen her gesehen, viel mehr.»

So ist sich Max Dilger auch sicher: «Speedway wird immer die Nummer 1 bei mir sein.»

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