Speedway

Polen: Kolodziej ist Meister, Zmarzlik überrumpelt

Von - 15.07.2019 02:04

Zum vierten Mal wurde Janusz Kolodziej Polnischer Speedway-Meister. Der Sieger des Tschechien-GP entschied das Tagesfinale in Lissa für sich und schnappte so dem favorisierten Bartosz Zmarzlik den Titel weg.

Nicht nur einen Favoriten gab es beim Finale der Polnischen Speedway-Meisterschaft in Lissa. Mit Patryk Dudek, Maciej Janowski, Janusz Kolodziej und Bartosz Zmarzlik standen vier aktuelle Grand-Prix-Fahrer im Startfeld. Zu den GP-Fahrern gesellte sich Piotr Pawlicki als Titelträger aus dem Vorjahr als Mitfavorit.

Zmarzlik dominierte die Vorläufe und war auch in eine der diskussionswürdigen Situationen verwickelt. In Lauf 5 trafen die GP-Piloten Zmarzlik und Janowski auf die Brüder Piotr und Przemyslaw Pawlicki. Zmarzlik versuchte nach vorne zu fahren und wurde eingangs der zweiten Kurve von Piotr Pawlicki innen berührt. Trotz Kontakt blieb Zmarzlik zwar auf dem Motorrad, doch da er durch Pawlickis Manöver aus dem Rennen war, brach der Referee den Lauf ab und disqualifizierte den Meister von 2018. Den Re-Run und auch die verbleibenden Läufe gewann Zmarzlik daraufhin und unterstrich, dass der Titel nur über ihn entschieden wird.

Neben Zmarzlik qualifizierte sich auch Janowski mit 13 Vorlaufpunkten für das Finale, während die letzten beiden Finalisten in einem Hoffnungslauf ermittelt wurden. Diesen führten zunächst die Pawlicki-Brüder an, ehe Kolodziej an Przemyslaw vorbei kam und neben Piotr Pawlicki ins Finale einzog.

Den Start im Finale gewann Zmarzlik, doch Kolodziej hatte in der Startkurve Schwung aufgebaut, zog auf der Gegengerade außen an Zmarzlik vorbei und fuhr unaufhaltsam vor Zmarzlik und Janowski zu seinem vierten Meistertitel.

Ergebnisse Polnische Speedway-Meisterschaft Lissa:

1. Janusz Kolodziej, 12 Vorlaufpunkte
2. Bartosz Zmarzlik, 15
3. Maciej Janowski, 13
4. Piotr Pawlicki, 11
5. Przemyslaw Pawlicki, 9
6. Patryk Dudek, 11
7. Maksym Drabik, 8
8. Dominik Kubera, 8
9. Norbert Kosciuch, 7
10. Krystian Pieszczek, 6
11. Adrian Miedzienski, 5
12. Oskar Fajfer, 4
13. Wiktor Lampart, 4
14. Kacper Gomolski, 3
15. Piotr Protasiewicz, 2
16. Adrian Cyfer, 2
17. Bartosz Smektala 0
18. Adrian Gala, N

Hoffnungslauf: 1. Piotr Pawlicki. 2. Janusz Kolodziej. 3. Przemyslaw Pawlicki. 4. Patryk Dudek.

Finale: 1. Janusz Kolodziej. 2. Bartosz Zmarzlik. 3. Maciej Janowski. 4. Piotr Pawlicki.

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