Lindgren: «Es ist noch nichts entschieden»

Von Tomasz Gaworek
Speedway
Lindgren könnte auch ohne polnische Liga leben

Lindgren könnte auch ohne polnische Liga leben

Wie die meisten Speedway-GP-Fahrer steht auch der Schwede Fredrik Lindgren vor dem Problem, dass sich durch das neue Ligareglement in Polen ergibt: Fahren oder nicht fahren?

Der 26-Jährige ist derzeit noch in Tarnau unter Vertrag. Es sieht jedoch so aus, dass dort zukünftig Greg Hancock, Rune Holta und Janusz Kolodziej fahren werden. Da im kommenden Jahr nur noch ein GP-Fahrer pro Mannschaft erlaubt ist, wird Lindgren seinen Platz zu Gunsten vom Doppelweltmeister (1997 und 2010) Greg Hancock räumen müssen.

Einzig Breslau, Tschenstochau und Danzig haben noch keinen GP-Fahrer unter Vertrag. Es gibt jedoch noch grosse Namen, die zur Verfügung stehen, wie zum Beispiel der dreifache Weltmeister Nicki Pedersen.

Lindgren wird ein weiteres Jahr für Dakarna in Schweden fahren und auch sein Einsatz beim britischen Ligaclub in Wolverhampton scheint sicher.

Für Polen hat Lindgren noch keinen genauen Plan: «Ich weiss immer noch nicht, was passieren wird. Es ist eine schwierige Situation. Durch das neue Reglement gibt es nur noch einen Platz pro Team für einen GP-Fahrer. Ich muss für alles offen sein, im schlimmsten Fall auch dafür, ein Jahr nicht in Polen zu fahren. Ich bin noch in Verhandlungen mit einigen Clubs und wir werden sehen, was passiert. Auch die 1. Divison wäre eine Option.»

Mit dem Verlust eines Ekstraliga-Einsatzes verliert der Schwede viel Geld, zählt die polnische Liga doch zu den bestbezahlten der Welt: «Geld ist nicht alles. Ich könnte auch ein Jahr ohne die polnische Liga überleben. Aber ich würde natürlich lieber fahren. Es wird sich in den nächsten Tagen entscheiden, aber zurzeit weiss ich gar nichts.»

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