Die Stars des Speedway-GP bekommen die Fans in Deutschland nur selten zu sehen. Ex-Weltmeister Chris Holder gibt in Cloppenburg ein seltenes Gastspiel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Kurz vor Schluss ist es Rennleiter Mario Trupkovic gelungen, mit dem Australier Chris Holder einen der besten Speedway-Piloten zu verpflichten. Holder war 2012 Weltmeister, ist aktueller Best-Pairs-Champion und eine große Nummer in den Speedway-Arenen der Welt. "Ihn zu kriegen war nicht so einfach", betont Trupkovic, der seit Jahren eng mit dem Club in Teterow und Sebastian Mischok, verantwortlich für das dortige Fahrerfeld, zusammenarbeitet. Denn Teterow startet sein Rennen immer am Freitag vor Cloppenburg. So können die beiden die Stars aus dem Ausland die Wochenendreise nach Deutschland mit gleich zwei Top-Rennen schmackhaft machen. Dass das nun auch bei Chris Holder gelang, "verdanken wir auch Holger Lund". Der Bahnsportfachmann liefert seit rund 20 Jahren die Kupplungsbeläge für die meisten der internationalen Top-Fahrer und kennt wirklich jeden. Er empfahl dem Australier auch das Rennen in Cloppenburg und Holder sagte zu.
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Mit einer Bronzemedaille bei der Deutschen Speedway-Meisterschaft in Brokstedt hat Clubfahrer Tobias Kroner bewiesen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Nach einer durchwachsenen Saison mit technischen Problemen, beruflichen Veränderungen und krankheitsbedingten Rennabsagen hat sich der Dohrener in den vergangenen Wochen wieder an die internationale Spitze herangearbeitet und lieferte am Sonntag auf dem Holsteinring eine starke Leistung ab. Mit besseren Starts wäre sogar noch mehr drin gewesen als der dritte Rang. Vor ihm auf dem Treppchen stand der einzige deutsche GP-Pilot Martin Smolinski, der nur einen Punkt an den späteren Meister Kai Huckenbeck abgab. Am kommenden Samstag hat Kroner die Chance auf Revanche: Beide starten am 6. September bei der "Night of the Fights" in der Speedway-Arena des MSC Cloppenburg in Emstekerfeld.
Ein Fachmann alter Schule wird auf der Tribüne mit dabei sein: Egon Müller, der einzige deutsche Speedway-Weltmeister – 1983 in Norden.
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Los geht es ist am kommenden Samstag um 18.30 Uhr mit der Fahrervorstellung, Start ist um 19 Uhr. Bereits am Nachmittag fahren die Juniorenklassen ihre Vorläufe, ab 17 Uhr trainieren die internationalen Solisten. Nach Siegerehrung und Feuerwerk trifft man sich zur After-Race-Party im Festzelt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Stehplatzkarten kosten 15 Euro inkl. Programmheft (ermäßigt für 10 Euro für Jugendliche bis 16 Jahre und Schwerbehinderte mit Ausweis). Für Sitzplätze werden – sofern noch verfügbar – 5 Euro Aufschlag berechnet. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
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