Zum Abschluss: Speedway-Ländervergleich in Dohren

Von Peter Fuchs
Speedway
Tobias Kroner führt das deutsche Team an

Tobias Kroner führt das deutsche Team an

Traditionell treffen sich die Speedway-Freunde zum Ende der Rennsaison auf dem Eichenring in Dohren zum Flutlichtrennen. Auf Wunsch vieler Fans gibt es erneut einen Ländervergleich.

Die Gastgeber treten in starker Besetzung an. Neben Tobias Kroner als Heimfahrer sind GP-Sieger Martin Smolinski aus Olching, der Deutsche Meister Kai Huckenbeck aus Werlte sowie Clubkamerad René Deddens aus Emstek dabei. Damit sollte das Team Deutschland konkurrenzfähig sein gegen die starken Teams aus Polen, Dänemark und Niederlande/Frankreich.

Für das Team Polen starten Miroslaw Jablonski, Tomasz Chrzanowski, Szymon Wozniak und Robert Miskowiak. Jablonski hat kürzlich in Cloppenburg den zweiten Platz hinter Kroner belegt und auch schon gezeigt, dass ihm das Dohrener Rund liegt. Auch Ex-GP-Fahrer Tomasz Chrzanowski kennt sich in Dohren aus und ist für viele Punkte gut. Neu ist die ultrakurze Bahn für den Polnischen Juniorenmeister Szymon Wozniak aus Bromberg, der in diesem Jahr in der Liga und auch mit dem Titelgewinn für Furore gesorgt hat. Robert Miskowiak ist mit dem MSC Brokstedt Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Er bringt viele Jahre England-Erfahrung mit und hat in jungen Jahren den Junioren-Weltmeister-Titel geholt.

Generell sind Frankreich und die Niederlande nicht für die großen Leistungen im Speedway-Sport bekannt. Es gibt jedoch immer wieder einzelne Fahrer, die mit guten Leistungen glänzen. Jannick de Jong ist ein Langbahnspezialist, hat gerade den Vize-WM-Titel geholt und ist außerdem Europameister. Doch auch auf der kurzen Bahn in Dohren hat er in den letzten Jahren immer wieder gute Läufe zeigen können. Genau wie Henry van der Steen, dem der Zirkel unter den Eichen sehr gut liegt. Unterstützung bekommen die fliegenden Holländer von den zwei Franzosen David Bellego und Matthieu Trésarrieu. Beide sind Speedway-Profis in England und zurzeit in sehr guter Form. Trésarrieu zählt außerdem im Langbahnsport zu den Besten der Welt, aktuell sowohl bei der EM als auch bei der WM auf Platz 5. Bellego hingegen konzentriert sich voll auf Speedway und zählt zu den besten Junioren der Welt, wie er mit Platz 8 bei der U21-WM bewies.

Im Team Dänemark gab es eine kurzfristige Umstellung. Peter Kildemand hat aufgrund eines Engagements in Polen absagen müssen, für ihn wurde der schnelle Kenneth Bjerre verpflichtet. Mit ihm starten Patrick Hougaard, Anders Thomsen und Nikolaj Busk Jacobsen, die sich alle über die hervorragende dänische Nachwuchsförderung in die internationalen Ligen gekämpft haben.

Zeitplan am 18. Oktober in Dohren:

14 Uhr Rennen der Junioren
19 Uhr Fahrervorstellung und Start des Hauptrennens

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