Landshut: Madsen darf nicht, Lidsey wird Nachfolger

Von Claudia Patzak
Speedway-Bundesliga
Jaimon Lidsey

Jaimon Lidsey

In Landshut setzt man in der Speedway-Bundesliga 2019 auf geballte Power aus Down Under. Nach Max Fricke wurde für die zweite A-Position dessen australischer Landsmann Jaimon Lidsey verpflichtet.

«Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit jungen, talentierten Fahrern gemacht, unter anderen Lebedevs oder Mikkelsen. Diesen Weg wollen wir weiterverfolgen. Damit ist unser Kader für den Saisonbeginn zunächst einmal komplettiert», kommentierte Sportleiter Stefan Hofmeister die Verpflichtung von Zugang Jaimon Lidsey.

Der Neue in den Reihen der Devils ist 19 Jahre alt und wurde in diesem Jahr Australischer U21-Meister. Er war Junior im australischen Nations-Team, kam aber nicht zum Einsatz. In diesem Jahr hat er sich entschieden, sein Hobby zum Beruf zu machen und nach Europa zu gehen. Er erhielt einen Vertrag bei Unia Lissa, wurde an Kolejarz Rawicz ausgeliehen und mauserte sich gleich zum punktbesten Fahrer im Team. Lidsey, der nach eigenen Angaben auch gerne in Deutschland fährt, gewann den Ostseepokal 2018, erreichte beim Schildbürgerpokal in Teterow das Halbfinale, Platz 2 beim internationalen Rennen in Ludwigslust und beim Goldenen Band in Pardubitz das Finale.

Potenzial, auf dem man aufbauen kann, ist man sich beim AC Landshut einig. «Jaimon hatte 2018 seine erste Saison in Europa, dafür war er in der zweiten polnischen Liga ganz ordentlich unterwegs. Wir beobachten ihn schon die ganze Saison und trauen ihm zu, dass er trotz seines jungen Alters ein Leistungsträger im Devils-Team 2019 werden kann. Dass er nicht nur in Landshut volles Vertrauen genießt, zeigen weitere Ligaverträge in den Topligen in Polen, England und Dänemark», meinte Teamchef Klaus Zwerschina.

Erst im Laufe letzter Woche wurden seine Verpflichtungen bei Belle Vue an der Seite von Landsmann Max Fricke sowie bei Lissa in der polnischen Ekstraliga bekannt.

Landshut muss sich ein neues Aushängeschild aufbauen, weil die langjährige Nummer 1, Europameister Leon Madsen, als GP-Fahrer 2019 nicht in der Bundesliga starten darf.

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