Speedway-EM

SEC Güstrow: Robert Lambert siegt vor zwei Dänen

Von - 15.07.2018 11:06

Der Engländer Robert Lambert holte im zweiten Finalrennen der Speedway-EM in Güstrow den Sieg und erhöhte seine Chancen auf eine Medaille. Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert beendeten das Rennen in den Top-10.

Die ersten vier Läufe in Güstrow gewannen die späteren Finalisten des Tages. Die Dänen Leon Madsen und Mikkel Michelsen gewannen die ersten beiden Läufe. Kevin Wölbert als Dritter im ersten Lauf und Kai Huckenbeck als Zweiter im zweiten Rennlauf holten erste Punkte. Den dritten Lauf gewann Emil Sayfutdinov, während es im vierten Lauf mit erneut deutscher Beteiligung spannend wurde. Max Dilger kam für den Schweden Antonio Lindbäck ins Rennen, der das Startband berührt hatte. Der Schwarzwälder lieferte sich an seinem 29. Geburtstag ein packendes Duell mit dem Dänen Peter Kildemand, der auf der Ziellinie knapp die Nase vorne hatte und den zweiten Platz hinter dem späteren Sieger Robert Lambert holte. Lambert war in seinen ersten beiden Läufen unschlagbar und gab erst im dritten und vierten Durchgang Punkte ab.

Im dritten Durchgang trafen Huckenbeck und Wölbert aufeinander. Die beiden waren auf Kurs die ersten beiden Plätze zu belegen, als Huckenbeck sein Bike zu quer stellte und ihm der Däne Peter Kildemand den zweiten Platz abringen konnte. Für Huckenbeck, der mit neun Punkten in den Last-Chance-Heat kam, hatte der Punktverlust Auswirkungen, da er als Vierter bei der Startplatzwahl nur den zweiten Startplatz wählen konnte, welcher der mit Abstand schlechteste des Tages war. Vom blauen Startplatz konnte kein Fahrer einen Laufsieg holen, lediglich Emil Sayfutdinov und Jaroslaw Hampel konnten von dort zweite Plätze erringen.

In den entscheidenden Heats bewährten sich wie fast immer in Güstrow die äußeren beiden Startplätze als die besten, so gingen aus dem Last-Chance-Heat Emil Sayfutdinov vom dritten und Mikkel Michelsen vom äußersten Startplatz als Finalisten hervor, während für Kildemand und Huckenbeck der Abend beendet war. Im Finale zog Lambert von außen startend am Ausgang der Startkurve am Dänen Leon Madsen vorbei und fuhr ungefährdet vor diesem zum Sieg. Madsens Landsmann Mikkel Michelsen wurde Dritter vor dem Russen Sayfutdinov.

Im Gesamtklassement konnte Jaroslaw Hampel die Führung behalten, nachdem er mit zwei Laufsiegen in den letzten beiden Heats wichtige Punkte holen und den schwachen Auftakt ins Rennen mit zwei Punkten aus drei Läufen einigermaßen ausbügeln konnte. Nur noch drei Punkte hinter Hampel liegt der Däne Madsen, der sich vom neunten Gesamtrang auf den zweiten Platz verbesserte. Auf dem dritten Gesamtrang liegen insgesamt drei Fahrer, unter ihnen Kai Huckenbeck, mit 20 Punkten.

Die nächsten EM-Punkte werden am 18. August im lettischen Daugavpils (Dünaburg) vergeben.

Ergebnisse Speedway-EM Finale 2 Güstrow/D:

1. Robert Lambert (GB), 14 Punkte
2. Leon Madsen (DK), 14
3. Mikkel Michelsen (DK), 11
4. Emil Sayfutdinov (RUS), 11
5. Peter Kildemand (DK), 10
6. Kai Huckenbeck (D), 9
7. Vaclav Milik (CZ), 8
8. Jaroslaw Hampel (PL), 8
9. Kevin Wölbert (D), 8
10. Andrey Kudriashov (RUS), 8
11. Krzysztof Kasprzak (PL), 6
12. Andreas Jonsson (S), 6
13. Andrejs Lebedevs (LV), 5
14. Antonio Lindbäck (S), 4
15. Piotr Pawlicki (PL), 3
16. Max Dilger (D), 1
17. Josef Franc (CZ), 0
18. Tobias Busch (D), NS

Gesamtwertung nach 2 von 4 Rennen:

1. Jaroslaw Hampel (PL), 25 Punkte
2. Leon Madsen (DK), 22
3. Robert Lambert (GB), 20
4. Mikkel Michelsen (DK), 20
5. Kai Huckenbeck (D), 20
6. Peter Kildemand (DK), 18
7. Emil Sayfutdinov (RUS), 17
8. Antonio Lindbäck (S), 17
9. Vaclav Milik (CZ), 16
10. Krzysztof Kasprzak (PL), 14
11. Andrey Kudriashov (RUS), 13
12. Andreas Jonsson (S), 13
13. Piotr Pawlicki (PL), 12
14. Andzejs Lebedevs (LT), 10
15. Kevin Wölbert (D), 8
16. Adrian Gala (PL), 5
17. Max Dilger (D), 1
18. Robert Chmiel (PL), 1
19. Norbert Krakowiak (PL), 0
20. Josef Franc (CZ), 0

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Robert Lambert (li.) und Leon Madsen © Pabijan Robert Lambert (li.) und Leon Madsen Robert Lambert ließ sich feiern © Pabijan Robert Lambert ließ sich feiern Kai Huckenbeck (li.) gegen Peter Kildemand © Pabijan Kai Huckenbeck (li.) gegen Peter Kildemand Kevin Wölbert (blau) schlug sich achtbar © Pabijan Kevin Wölbert (blau) schlug sich achtbar
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