Auckland-GP: Kriegstanz stimmte die Fahrer ein

Kolumne von Ivo Schützbach
Speedway-GP
Tagebuch, Teil 2: SPEEDWEEK.com begleitet Deutschlands ersten Speedway-GP-Piloten Martin Smolinski eine Woche lang in Neuseeland. Donnerstag und Freitag war Training.

Training über jeweils zwei Stunden am Donnerstag und Freitag hört sich nach viel an, war es aber nicht. Über die zwei Tage kam jeder Pilot auf insgesamt 20 Minuten Training vor dem ersten Grand Prix des Jahres am morgigen Samstag.

Donnerstagmorgen gab es auf der Rennbahn ein Frühstück mit der Presse, bei der auch eine Maori-Gruppe, den neuseeländischen Ureinwohnern, auftrat und einen traditionellen Kriegstanz aufführte. Mit großen Augen und rausgestreckter Zunge machten sie Eindruck, irgendwo zwischen furchteinflößend und amüsant.

Kurz vor dem Training ging ein Schauer nieder, die Bahn war nicht in bestem Zustand. Die meisten Fahrer nützten lediglich die inneren drei Meter, außen war es tief und griffig.

Der dreifache Weltmeister Nicki Pedersen verzichtete, Krzysztof Kasprzak zog mit Grippe und 39 Grad Fieber das Bett vor. Insgesamt war das Training ereignislos, über eine fliegend Runde schenken sich die Fahrer nicht viel. Darcy Ward und Tai Woffinden machten einen sehr schnellen Eindruck, Jason Bunyan leistete sich als Einziger einen Sturz.

Das Training am Freitag fand bei blauem Himmel und Sonnenschein statt. Jetzt nützten die Fahrer auch die Breite der Bahn aus und spielten mit der starken Überhöhung. Die 413 Meter lange Piste im Western Springs Stadium ermöglicht verschiedene Linien, die Rennen versprechen interessant zu werden.

Für Martin Smolinski liefen die beiden Tage relativ stressfrei ab. Er machte sich jeden Morgen vor dem Frühstück mit 30 Minuten Joggen locker, vor und nach seiner Zeit auf der Rennbahn kümmerte er sich um die neuesten Bilder und Informationen für seine Homepage sowie die Facebook-Seite, während seine Mechaniker die Motorräder wieder auf Hochglanz brachten.

Samstagmorgen wird der Bayer zum Entspannen nützen, bevor es um 14 Uhr Ortszeit auf die Rennbahn geht. Der Grand Prix startet um 18 Uhr, in Deutschland ist es dann 7 Uhr morgens.

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