MV Agusta-Test in Cartagena – Badovini-Debüt auf F3

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Die MV Agusta F3 675 ist immer noch eines der besten Bikes in der Supersport-WM

Die MV Agusta F3 675 ist immer noch eines der besten Bikes in der Supersport-WM

Seit dem Gewinn der Superstock-1000-Serie 2010 war Ayrton Badovini stets zur falschen Zeit im falschen Team. Mit MV Agusta in der Supersport-WM 2018 will der Italiener die Wende schaffen.

Eigentlich sind die Supersport-Motorräder mit 600 ccm nichts für Ayrton Badovini – der 31-Jährige bevorzugt die leistungsstärkeren Superbikes. Doch seit seinem Triumph im Superstock-1000-Cup 2010 konnte Italiener nur im Regenchaos der Supersport-WM in Sepang 2016 einen Sieg einfahren.

Siege und regelmäßige Top-Platzierungen will Badovini auch in der kommenden Saison mit MV Agusta F3 675 einfahren. «Sicher erwarte ich sehr konkurrenzfähig zu sein», sagte Badovini bei Corsedimoto. «Sowohl das technische Paket als auch das Team sind auf höchstem Niveau. Ich denke wir haben die besten Voraussetzungen, um starke Ergebnisse einzufahren. Wir sind auch schon einen Test in Cartagena gefahren. Ich fuhr schon mal eine 1000er MV Agusta aber noch nie die F3. Der Dreizylinder-Motor war etwas neues für mich. Der Test war wichtig, auch wegen meiner Schulterverletzung von Jerez.»

Das MV Agusta Team, das 2017 als Factory Vamag antrat, bot Badovini vom ersten Tag ein vertrautes Umfeld. «Mein Elektronikingenieur ist derselbe wie in diesem Jahr und meine beiden Mechaniker haben schon 2005 und 2006 in der Superstock für mich geschraubt.Es ist stark, dass wir und nach all den Jahren wieder gefunden haben», zählte Badovini auf.


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