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Kawasaki-Fiasko: Schweizer Domi Aegerter am Montagnachmittag Vorletzter

Kawasaki tritt an, um 2026 Supersport-Weltmeister zu werden; mit Domi Aegerter wurde ein zweifacher Champion verpflichtet. Doch am ersten Testtag auf Phillip Island war die 636 nicht konkurrenzfähig.

Im Artikel erwähnt

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Den ersten Testtag des Kawasaki-Werksteams auf Phillip Island als schlecht zu bezeichnen, wäre gelobt. Der japanische Hersteller tritt an, um nach langer Durststrecke wieder den WM-Titel zu holen – das gelang seit Kenan Sofuoglu 2016 nicht mehr.

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2025 kam das neue Homologationsmodell der ZX-6R mit 636 ccm, Jeremy Alcoba fuhr zum Saisonende zweimal aufs Podium und wurde in seinem Rookie-Jahr WM-Achter. Kawasaki verdoppelte sein Engagement für 2026 und verpflichtete mit Dominique Aegerter einen zweifachen Supersport-Weltmeister (mit Ten Kate Yamaha) und 27-fachen Laufsieger. «Wenn wir die Weltmeisterschaft nicht gewinnen, ist das eine Enttäuschung», sagte Teamchef Manuel Puccetti während des Winters.

Stand heute würden nur besonders risikofreudige Spielernaturen darauf wetten. Die erste Testsession am Montagvormittag war mit den Positionen 14 und 19 von Alcoba und Aegerter bereits bedenklich, bei wärmeren Bedingungen am Nachmittag stürzten sie auf die Ränge 22 und 27 ab. Unfassbar: Aegerter wurde im 28 Mann starken Fahrerfeld mit 2,420 sec Rückstand auf den Schnellsten Jaume Masia (Orelac Ducati) Vorletzter! In der kombinierten Zeitenliste beider Sessions bedeutet das Platz 22 für den Rohrbacher.

Kawasaki ist nicht bereit

«Das war unser erster Test im Trockenen, wir sind noch nicht bereit, um schnell zu fahren», hielt Domi beim Treffen mit SPEEDWEEK.com im Fahrerlager von Phillip Island fest. Er räumte ungewohnt wortkarg ein, dass so ein großer Rückstand bis zum ersten Rennen am kommenden Wochenende schwierig aufzuholen sei und ortet Schwächen am Motorrad in sämtlichen Bereichen.

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«Gut ist, dass wir Grip haben, aber den haben die anderen auch», flüchtete sich der Kawasaki-Werksfahrer in Galgenhumor. «Viele Kleinigkeiten verhindern, dass ich schnell fahren kann. Wo ich am Nachmittag war: Ich habe alles gegeben und war Vorletzter – das ist verrückt. Es liegt nicht nur an mir. Das Team ist dran und arbeitet.»

Kombinierte Zeiten Supersport-WM-Tests Phillip Island, Montag

Pos

Fahrer

Motorrad

Zeit

Diff

1.

Jaume Masia (E)

Ducati

1:32,541 min

2.

Oliver Bayliss (AUS)

Triumph

1:32,885

+ 0,344 sec

3.

Philipp Öttl (D)

Ducati

1:32,991

+ 0,450

4.

Can Öncü (TR)

Yamaha

1:33,123

+ 0,582

5.

Ondrej Vostatek (CZ)

Triumph

1:33,165

+ 0,624

6.

Roberto Garcia (E)

Yamaha

1:33,371

+ 0,830

7.

Mattia Casadei (I)

Ducati

1:33,441

+ 0,900

8.

Josh Whatley (GB)

Ducati

1:33,459

+ 0,918

9.

Tom Booth-Amos (GB)

Triumph

1:33,612

+ 1,071

10.

Lucas Mahias (F)

Yamaha

1:33,635

+ 1,094

11.

Alessandro Zaccone (I)

Ducati

1:33,640

+ 1,099

12.

Valentin Debise (F)

ZXMoto

1:33,719

+ 1,178

13.

Albert Arenas (E)

Yamaha

1:33,806

+ 1,265

14.

Matteo Ferrari (I)

Ducati

1:33,845

+ 1,304

15.

Jacopo Cretaro (I)

MV Agusta

1:33,876

+ 1,335

16.

Simon Jespersen (DK)

Ducati

1:33,912

+ 1,371

17.

Federico Caricasulo (I)

ZXMoto

1:33,922

+ 1,381

18.

Leonardo Taccini (I)

Ducati

1:33,945

+ 1,404

19.

Xavi Cardelus (AND)

Yamaha

1:33,960

+ 1,419

20.

Jeremy Alcoba (E)

Kawasaki

1:33,985

+ 1,444

21.

Oliver König (CZ)

Triumph

1:34,054

+ 1,513

22.

Dominique Aegerter (CH)

Kawasaki

1:34,206

+ 1,665

23.

Yuki Okamoto (J)

Yamaha

1:34,250

+ 1,709

24.

Aldi Mahendra (RI)

Yamaha

1:34,274

+ 1,733

25.

Filippo Farioli (I)

Yamaha

1:34,402

+ 1,861

26.

Borja Jimenez (E)

Ducati

1:34,754

+ 2,213

27.

Riccardo Rossi (I)

Ducati

1:34,924

+ 2,383

28.

Andrea Giombini (I)

MV Agusta

1:35,186

+ 2,645

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