Supersport-WM

Sandro Cortese (Yamaha): «Nachdenken bringt nichts»

Von Ivo Schützbach - 14.09.2018 20:38

Supersport-WM-Leader Sandro Cortese beendete die freien Trainings am Freitag in Portimao mit 0,120 sec Rückstand auf Platz 3. «Ich fahre auf Maximalpunktzahl», prophezeite der Kallio-Yamaha-Pilot.

Yamaha dominiert die Supersport-WM immer deutlicher, in Portimao gipfelt das darin, dass wir am Freitag sechs R6 vorne sahen. Erst dann folgen zwei Honda und eine MV Agusta, die beste Kawasaki strandete auf Platz 11.

«Das ist überraschend», meinte Sandro Cortese, der auf Platz 3 landete. «De Rosa kommt mit seiner MV immer erst im Rennen, der hat immer schwierige Freitage. Am Morgen war auch eine Honda gar nicht so schlecht. Aber natürlich, Yamaha ist das Maß der Dinge.»

Der Schwabe verlor nur 0,120 sec auf die Bestzeit von Jules Cluzel aus dem Sorgen geplagten Nerds Racing Team.

«Als wir hier beim Testen waren, hatten wir nicht die Reifen wie jetzt zur Verfügung», erklärte Cortese SPEEDWEEK.com. «Das hat das komplette Set-up durcheinander geworfen, das Gefühl für das Motorrad war ganz anders als im Test. Deshalb haben wir in FP2 einiges umgebaut, wir haben die Geometrie und die Federelemente angepasst. Jetzt sind wir wieder da, wo wir hingehören.»

Auffällig: Das Yamaha-Werksteam (GRT) mit Weltmeister Lucas Mahias (2.) und Youngster Federico Caricasulo (4.) ist deutlich stärker als zuletzt, Luke Stapleford (6.) hat die Umstellung von Triumph auf Yamaha endlich erfolgreich bewältigt.

«GRT hat einen großen Schritt über die Sommerpause gemacht», hielt Cortese fest. «Die waren schon beim Test hier sehr schnell und haben viel ausprobiert. Am Motor darf man einiges ändern, aber er muss halt auch halten. Wenn man da mehr ans Limit geht, weil alle Yamaha so eng beieinander sind, dann spürt man das auf der Strecke. Man kann auch am Set-up etwas finden. Wenn man 1 oder 2/10 sec findet, dann ist das viel, dann ist man wieder näher dran. Das wird die letzten vier Rennen noch mal sehr spannend.»

Vor dem Rennen in Portugal führt Cortese die Weltmeisterschaft mit 138 Punkten an, es folgen Cluzel (133), Krummenacher (116), Caricasulo (104), Mahias (103) und De Rosa (103).

Ändert sich durch die Offensive von GRT in den Kräfteverhältnissen im Saisonendspurt etwas?

Cortese: «Ich versuche wie schon das ganze Jahr Rennen für Rennen abzuhaken und so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Es bringt nichts, über etwas nachzudenken, fünf Punkte sind nichts. Das ist einmal Zweiter werden und der andere gewinnt und dann sind es null. Drum muss ich jedes Rennen auf Maximalpunktzahl fahren.»

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