Lorini Honda: Gute Chancen für zwei deutsche Fahrer!

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Es zeichnet sich ab, dass wir in der Supersport-WM 2020 fünf Deutschsprachige auf drei Fabrikaten sehen. Mit Lukas Tulovic und Patrick Hobelsberger kündigen sich zwei Neue in der Klasse an.

Supersport-Weltmeister Randy Krummenacher wechselt für nächstes Jahr von Yamaha ins Werksteam von MV Agusta und wird dort die Startnummer 1 auf der F3 675 kleben haben.

Das Team von Jochen Kiefer geht von der Moto2- in die Supersport-WM und wird mit Yamaha zusammenarbeiten. Beste Chancen für die beiden Startplätze werden Lukas Tulovic und Thomas Gradinger ausgerechnet, aber auch Chris Stange und Marcel Brenner stehen auf der Liste.

Stange führte vergangenes Wochenende in Katar Gespräche mit seinem diesjährigen Team Gemar Lorini Honda über die Fortsetzung des Vertrags und hatte auch Kontakt mit Kiefer.

«Lorini spricht noch mal mit dem Sponsor, sie sind zufrieden mit mir und wir reden über nächstes Jahr», sagte Stange gegenüber SPEEDWEEK.com. «Bis Ende November sollte es klar sein. Die angedachten Reglementsänderungen kommen Honda entgegen. Die Honda ist auch nicht so schlecht, wie viele denken. In Argentinien konnten wir unser Potenzial ausschöpfen, in Katar sind wir hingegen extrem gestrauchelt.»

Stange eroberte dieses Jahr fünf WM-Punkte: Zwei in Magny-Cours und drei in San Juan. Der WM-Elfte Peter Sebestyen holte als bester Honda-Pilot 59 Punkte.

Neben Stange könnte 2020 mit Patrick Hobelsberger ein zweiter Deutscher fahren. Der 23-Jährige aus Landau an der Isar fuhr dieses Jahr Italienische Supersport-Meisterschaft, kam in zwölf Rennen auf sieben Punkte und wurde 24. der Gesamtwertung

In Misano absolvierte der Bayer Ende Juni mit Wildcard seinen ersten WM-Einsatz und kam mit einer Minute Rückstand auf Sieger Randy Krummenacher als 24. ins Ziel.

«Das Level in der Supersport-WM ist genauso hoch, wie ich es erwartet hatte», sagte Hobelsberger damals. «Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass es solche Schwierigkeiten mit dem Leihmotor und der Kupplung geben würde. Es stellt sich die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn ich mein eigenes Material eingesetzt hätte. Mit dem Leihmotor war ich viel zu weit von meinem gewohnten Tempo entfernt.»

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