Monza: Perfektes Wochenende für Davies

Von Helmut Ohner
Supersport-WM
Chaz Davies war einfach nicht zu schlagen

Chaz Davies war einfach nicht zu schlagen

Chaz Davies dominierte den vierten Lauf zur Supersport-Weltmeisterschaft in Monza und setzt sich ex aequo mit Luca Scassa an die Spitze der Zwischenwertung.
Bereits vom Start riskierte Chaz Davies (GB/Yamaha) alles und konnte sich bereits in der ersten Runde um 1,4 Sekunden von seinen Verfolgern absetzen. Dahinter fädelten sich Luca Scassa (I/Yamaha), Broc Parkes (AUS/Kawasaki), Florian Marino (F/Honda) und Fabien Foret (F/Honda) ein. Der Brite, der sich bereits im Training in blendender Form präsentierte, pushte in den folgenden Runden und konnte damit seine Führung weiter ausbauen.

Mit über drei Sekunden Rückstand machte es sich Scassa, der heuer bereits die Läufe in Phillip Island und Donington gewinnen konnte, an der zweiten Position gemütlich. Gegen die beiden Yamaha-Fahrer aus dem Team ParkinGO hatte die Honda-Meute von Foret, Marino und Sam Lowes (GB) keine Chance.

Hinter Fabien Foret, der sich auf Platz 3 eingenistet hatte, kämpfte eine Vierergruppe mit Parkes, Marino, Lowes und Roberto Tamburini (I/Yamaha) verbissen um jeden Meter. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Miguel Praia (E/Honda) mit einem Sturz in der Lesmo-Kurve bereits aus der Entscheidung verabschiedet.

In den letzten Runden konnte sich Chaz Davies auf das Verwalten seines Vorsprunges konzentrieren. Mit einem Vorsprung von 4,734 Sekunden auf seinen Teamkollegen holte sich der Brite schliesslich Saisonsieg Nummer 2. Nach vier Rennen liegen damit Davies und Scassa mit je 70 Punkten an der Spitze der WM-Tabelle.
2 in Assen durfte sich Fabien Foret mit dem dritten Platz über ein weiteres Spitzenresultat freuen. Sein erst 17-jähriger Teamkollege Florian Marino musste sich am Ende mit dem siebenten Platz begnügen. Er musste sich Broc Parkes, Sam Lows und Roberto Tamburini knapp geschlagen geben.

In der letzten Runde touchierte Vladimir Ivanov im Kampf um Platz 8 in der Parabolica das Hinterrad von Vittorio Iannuzzo. Nutzniesser dieser unbedachten Aktion waren letztendlich David Salom und Massimo Roccoli. Dahinter balgten sich Ondrej Jezek (CZ/Honda), Robbin Harms (DK/Honda), Danilo Dell’Omo (I/Triumph), Mirko Giansanti (I/Kawasaki), die in dieser Reihenfolge die Ziellinie kreuzten. Die letzten WM-Punkte holten sich Marko Jerman (SLO/Triumph) und Balasz Nemeth (H/Honda).

Der Österreicher Yves Polzer klassierte sich auf seiner leistungsmässig stark unterlegenen Yamaha immerhin auf dem 21. Platz und konnte damit immerhin drei Fahrer hinter sich lassen.
 
 

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