MV Agusta: Rolfo und Iddon überzeugen in Silverstone

Von Vivien Clauss
Supersport-WM
Christian Iddon mit seiner MV in Silverstone

Christian Iddon mit seiner MV in Silverstone

Das Podium war für das ParkinGO MV Augusta Team an diesem Wochenende so nah und doch so fern. Christian Iddon und sein Teamkollege Roberto Rolfo waren die Überraschung des Supersport Laufes in Silverstone.

Nachdem es in letzter Zeit nicht alles so rund für die italienische Traditions-Truppe lief, stellten Roberto Rolfo und Christian Iddon das Potenzial der MV Augusta F3 675 unter Beweis. Am Samstag sorgte Christian Iddon vor seinem Heimpublikum für eine faustdicke Überraschung. Reihe eins, Startplatz drei für das Rennen, eine Sensation.

Der 28-jährige Brite, der erst 2010 in den Strassenrennsport gewechselt war, gab sich überglücklich. «Es war einfach ein super Wochenende für mich. Im Rennen hatte ich in mehreren Streckenabschnitten Grip-Probleme, von denen ich eigentlich dachte, dass sie behoben waren. Ich habe ein paar Fehler gemacht, konnte aber an der Führungsgruppe dran bleiben», erklärt Iddon seinen Weg zu Rang 5. «Am Ende war ich so nah an einem Podium dran. So gern ich auch da oben gestanden hätte, ich freue mich einfach nur riesig über das Ergebnis.»

Auch Routinier Roberto Rolfo zeigte sich von seiner guten Seite. Im Qualifying nur auf Position 12 gelandet, bewies sich der Italiener  am Rennsonntag einmal mehr als Racer. Nach elf Runden war er bereits auf Position sechs vorgerückt. Lies einen Gegner nach dem anderen hinter sich. «Auf der einen Seite bin ich nicht unbedingt super glücklich mit dem Ergebnis, anderseits bin ich von ziemlich weit hinten gestartet und mein Start selbst war nicht der Beste», gestand der 33-jährige Italiener. «Während dem Rennen lief die Maschine richtig gut. Ich hatte ein gutes Gefühl und konnte sogar die schnellsten Rundenzeiten vom ganzen Wochenende fahren.»

Rolfo hoffte, noch mehr rausholen zu können: «Als ich an die vordere Gruppe herangefahren bin, dachte ich, ich komme vorbei. Aber sie haben sich zu gut verteidigt. Im Grunde bin ich zufrieden.»

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