Intermoto Kawasaki: Gemischter Saisonauftakt

Von Jiri Miksik
Supersport-WM
Das Intermoto-Trio: Florian Marino, Tony Covena und PJ Jacobsen

Das Intermoto-Trio: Florian Marino, Tony Covena und PJ Jacobsen

Entgegen anderer Planung reiste Intermoto Kawasaki mit drei Piloten nach Phillip Island. PJ Jacobsen als schnellster des Trios kam aber nicht ins Ziel.

Das tschechische Traditionsteam startete mit grossen Ambitionen und Hoffnungen in das erste Saisonrennen der Supersport-WM. Denn wenige Tage zuvor beim offiziellen Dorna-Test glänzte Patrick Jacobsen als Zweiter hinter WM-Favorit Kenan Sofuoglu.

Doch das erste Rennwochenende brachte sowohl Freude, aber auch Enttäuschung: Im ersten Teil des Rennen musste US-Boy Jacobsen sein Motorrad nach nur drei Runden mit einem Defekt abstellen – er lag als Dritter hinter Sofuoglu (Kawasaki) und Michael van der Mark (Honda) in aussichtsreicher Position. Kurz darauf wurde das Rennen abgebrochen und über fünf Runden neu gestartet, ohne Jacobsen.

Beim Neustart sprang der Franzose Florian Marino für Intermoto in die Bresche und übernahm nach dem Sturz von Sofuoglu die Führung. Drei Kurven vor dem Ziel war der Sieg noch in Reichweite – es wurde ein undankbarer Vierter Rang. «Dann hat Florian leider einen kleinen Fehler gemacht», bedauerte Teammanager Joska Kubicek gegen SPEEDWEEK.com.

Sport-Manager Andrew Pitt fügte hinzu: «Unsere Fahre haben bewiesen, dass wir an die Spitze dieser Serie gehören», sagte der Australier. «Wir lehnen uns jetzt aber nicht zurück, unsere Gegner werden sicher nicht schlafen. Ich denke aber, dass wir eine gut Saison absolvieren können.»

Der Niederländer Tony Covena erreichte bei seinem Debüt in der Supersport-WM einen soliden 12. Rang. Ursprünglich war geplant, dass der 21-Jährige lediglich die Europa-Rennen bestreiten wird.

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