Sturz im Quali: Kevin Wahr Opfer der Bummelpiloten

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Kevin Wahr fährt seine Rundenzeiten alleine

Kevin Wahr fährt seine Rundenzeiten alleine

Wenige Minuten vor Ende des Supersport-Qualifyings in Portimao stürzte Kevin Wahr mit seiner SMS Honda. Der Schwabe kritisiert zu Recht das Verhalten einiger Piloten auf der Rennstrecke.

2,649 sec Rückstand und nur Startplatz 15: Das Qualifying lief für Kevin Wahr nicht perfekt. «In der dritten Kurve ist mir das Vorderrad weggerutscht», erzählte der ehemalige Deutsche Meister SPEEDWEEK.com. «Das ist aber nicht so wild, weil das eine Erste-Gang-Kurve ist. Das war halt schade. Zu dem Zeitpunkt bin ich eine Sekunde schneller gefahren als am Morgen, obwohl ich am Morgen nicht wusste, wie ich schneller fahren soll. Wir haben nicht viel geändert, nur den Radstand länger gemacht. Das hat große Auswirkung auf die Ruhe, damit das Motorrad nicht mehr so nervös ist. Über die Wellen und auch über die Kuppen, damit das Bike nicht mehr so schnell aufs Hinterrad geht.»

Den Sturz nimmst du auf deine Kappe? «Zu 95 Prozent ist er mein Fehler, zu 5 Prozent sind die ganzen Idioten schuld, die immer auf der Strecke rum eiern», meinte der Honda-Pilot. «In den letzten zehn Minuten – wir sind nur 20 Fahrer – aber die anderen schaffen es, die ganze Zeit nur rum zu eiern. Ich habe das noch nie gemacht. Selbst wenn ich nur hinterherfahre bin ich Manns genug, und fahre meine eigene Rundenzeit. Aber die sind nur am gucken und am Runden kaputtmachen.»

«Im letzten Outing nach meinem Sturz sind noch einige vorbeigezogen», meinte Wahr zu Startplatz 15. «Aber ich sehe das nicht so wild, ich war auf einer schnellen Runde. Wir haben uns verbessert und meine Zeit war ohne Druck. Top-10 im Rennen wird schwer, weil die tatsächlich etwas vorne liegen. Ich glaube aber, dass wir gute Punkte mitnehmen können. Für Top-10 müssen ein oder zwei Fahrer einen Fehler machen.»

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