Randy Krummenacher (3.): «Chance auf WM-Titel ist da»

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Randy Krummenacher feierte seinen dritten Podestplatz 2016

Randy Krummenacher feierte seinen dritten Podestplatz 2016

Kawasaki-Werksfahrer Randy Krummenacher hat es geahnt: Gegen seinen Teamkollegen Kenan Sofuoglu gab es bei der Supersport-WM in Donington nichts zu gewinnen. Mit dem dritten Platz festigte der Schweizer WM-Rang 2.

«Kenan fährt in Donington unglaublich stark», sagte Randy Krummenacher bereits nach Platz 5 in der Superpole am Samstag. Diese Feststellung bestätigte sich im Rennen: Der Weltmeister übernahm in der ersten Runde die Führung und setzte sich Zehntel- um Zehntelsekunde von seinen Verfolgern Patrick Jacobsen (Ten Kate Honda) und Krummenacher (Kawasaki Puccetti) ab.

Im Ziel fehlten Krummi 3,775 sec auf Sieger Sofuoglu, der Amerikaner Jacobsen knöpfte ihm in den letzten Runden 2,1 sec ab.

«Kenan war brutal stark, vor allem am Anfang», erzählte der Schweizer SPEEDWEEK.com. «Dann blieb die Distanz zu ihm gleich, er hielt die Pace. Ich hatte erwartet, dass ich Jacobsen am Schluss attackieren kann, aber er war der Stärkste. Er hat voll durchgezogen, ich musste zurückschrauben.»

Zu Rennmitte klebte Krummenacher Honda-Ass Jacobsen am Hinterrad, kam aber nicht vorbei. «In der Schikane habe ich beim schnellen Wechsel immer verloren», bemerkte Krummi. «Da war er besser, das lag am Fahrer und am Motorrad. Gegen Ende bekam ich Chattering und war auch selbst am Limit. Nichtsdestotrotz, ich kann zufrieden sein. Zurück auf dem Podium, Aragón ist eine Weile her, das ist gut.»

Du bist aber nicht auf Nummer sicher gefahren, weil es die letzten drei Rennen nie aufs Podium gereicht hat? «Nein, ich hatte ein paar Momente, in denen ich über dem Limit war», unterstrich der WM-Zweite. «Ich muss einfach weiter arbeiten. Misano liegt mir sicher besser als Donington, die Strecke kenne ich wie meine Hosentasche. Da kann ich selber einen Tick besser fahren.»

Mit 95 Punkten nach Donington ist Krummenacher weiterhin WM-Zweiter, auf Leader Sofuoglu fehlen ihm 26 Punkte. Zum Drittplatzierten Jacobsen hat er 19 Punkte Luft. Bei noch fünf Rennen sieht der Zürcher Oberländer seine Titelchancen weiterhin intakt. «Alles ist möglich», unterstrich der 26-Jährige. «Ich rechne nicht damit, dass Kenan immer so gewinnt. Es kommen Strecken, auf denen ich stärker sein kann. Aber ich muss Rennen für Rennen gehen. Top-5 ist gut, aber die Chance auf den Titel ist da. Wenn man die Chance hat, dann muss man darum kämpfen.»

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