Honda-Werksfahrer Tim Gajser will eine Million Dollar

Von Johannes Orasche
Supercross
Tim Gajser will unbedingt in den USA fahren

Tim Gajser will unbedingt in den USA fahren

Motocross-Weltmeister Tim Gajser will sich im Herbst endlich den Traum von einem großen Rennen in den USA erfüllen: Für sein erstes Kräftemessen hat er sich die Spielerstadt Las Vegas ausgesucht.

Nach seinem GP-Sieg von Uddevalla scheint Tim Gajser langsam wieder der Alte zu sein. Der Slowene aus dem Honda-Werksteam holte in Schweden die Ränge 1 und 2 und gewann damit souverän die Tageswertung. Der WM-Titel ist nach seiner Verletzungspause zu Saisonmitte längst verspielt, in der Tabelle der MXGP-Klasse geht es für den 21-Jährigen bei normalem Verlauf nur noch um die Absicherung von Rang 5. Auf WM-Leader Antonio Cairoli fehlen ihm 178 Punkte, zu Platz 3 (Gautier Paulin) auch schon 73.

Nach dem Motocross der Nationen im britischen Matterley Basin am 1. Oktober folgt für den Honda-Star ein großer Auftritt: Gajser will endlich beim Monster-Cup in Las Vegas an den Start gehen. Das Spektakel ist mit einer Million Dollar Preisgeld für den Sieger dotiert, der Rest geht leer aus. «Den Start in Vegas haben wir schon vor einiger Zeit festgelegt. In den beiden vergangenen Jahren habe ich mir leider immer davor eine Verletzung zugezogen», erinnert sich Gajser, der sich 2016 auf Schalke verletzt hatte. «Diesmal sollte es klappen.» Der beliebte Slowene möchte irgendwann komplett in die USA übersiedeln und auch dort Meisterschaften gewinnen.

Der Monster-Cup in Las Vegas findet dieses Jahr am 14. Oktober statt. Im Vorjahr siegte dort Kawasaki-Pilot Eli Tomac mit den Plätzen 2, 1 und 4 vor dem KTM-Duo Ryan Dungey und Marvin Musquin. Ken Roczen gewann zwei Rennen, musste aber einen Ausfall nach Sturz in Kauf nehmen. Auch diesmal wird es zu keinem Honda-Duell Roczen gegen Gajser kommen: Der Deutsche kann nach seiner schweren Verletzung frühestens im neuen Jahr zu Beginn der Supercross-Saison wieder antreten.

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