Ken Roczen (Honda): Wieder Erschöpfungszustände

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Ken Roczen leidet wieder unter Erschöpfungszuständen und Müdigkeit

Ken Roczen leidet wieder unter Erschöpfungszuständen und Müdigkeit

Bereits vor einigen Wochen klagte Ken Roczen (Honda) über andauernde Müdigkeit. Beim WM-Lauf in Denver stürzte der Thüringer nicht, kam aber dennoch über Rang 7 nicht hinaus. Die Auszeit über Ostern will Roczen nutzen.

In den amerikanischen Medien und Internetforen wird nach dem enttäuschenden 7. Platz von Ken Roczen beim 15. Lauf zur Supercross-WM in Denver/Colorado bereits spekuliert, ob der Deutsche bereits mit der Supercross-WM 2019 abgeschlossen habe.

Tatsache ist: Aus dem WM-Titel, der wichtigste große sportliche Erfolg, der dem Superstar in seiner großen Karriere noch fehlt, wird 2019 nichts. Auch ein Podiumsplatz ist mit inzwischen 26 Punkten Rückstand zum drittplatzierten Marvin Musquin (KTM) außerhalb jeder realistischen Reichweite.

Aber einen Laufsieg hätte Roczen nach seinen überzeugenden Leistungen in Houston und Nashville wohl jeder zugetraut und auch jeder gegönnt. Aber Roczen wirkte in Denver wieder wie ausgebrannt und war von seiner normalen Form meilenweit entfernt.

«Ich haderte den ganzen Tag», resümierte HRC-Werksfahrer Ken Roczen nach dem Rennen. «Schon das Qualifying lief nicht gut. Dazu kamen noch schlechte Starts im Vorlauf und im Finale. wo mich dann wieder meine Kräfte verließen. Ich war wieder weit von meiner normalen Form entfernt und habe mit Müdigkeit und Erschöpfungserscheinungen gahadert. Ich versuche, meinen Körper wieder auf 100% zu bringen, aber das scheint eine wirkliche Herausforderung zu werden.»

Die Piloten der Supercross-WM haben über Ostern ihr einziges freies Wochenende, bevor es zu den letzten beiden Rennen nach East Rutherford und Las Vegas geht. «Ich freue mich richtig auf die freien Tage», gibt der Thüringer unumwunden zu. «Sobald ich dieses Problem in den Griff bekomme, kann ich auch wieder um Siege fahren. Ich hoffe, dass ich in den letzten beiden Rennen noch einmal angreifen kann.»


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