Supercross-WM: Ryan Villopoto in Indy unantastbar

Von Matthias Dubach
Supercross-WM
Ryan Villopoto baute seine WM-Führung aus

Ryan Villopoto baute seine WM-Führung aus

Der Titelverteidiger holte in Indianapolis seinen sechsten Sieg 2013. KTM-Werksfahrer Ryan Dungey sichert sich Rang 2. Davi Millsaps verpasste wieder das Podest.

Ryan Villopoto ist definitiv auf dem Weg, seinen dritten Supercross-WM-Titel in Serie zu holen. Der Kawasaki-Star ist nach einer für seine Verhältnisse eher durchwachsenen ersten Saisonhälfte nun wieder in der überragenden Form der letzten zwei Jahre. Villopoto sicherte sich im Lucas Oil Stadium von Indianapolis den sechsten Sieg im elften Rennen. Symptomatisch für die Machtübernahme von Villopoto war das Überholmanöver des Weltmeisters gegen Davi Millsaps, der die Serie bis vor einer Wochen angeführt hat.

Millsaps gewann in Indy den Start, aber dem Suzuki-Piloten unterlief schon nach wenigen Kurven ein Fehler, James Stewart (Suzuki) zog vorbei. In der sechsten Runde kam auch Villopoto an Millsaps vorbei. Die Führung fiel dann dem Kawasaki-Star kampflos in die Hände, weil Stewart seine Maschine in einer Kurve abwürgte.

Weil auch Ryan Dungey (KTM) an Millsaps vorbeikam, stammte der härteste Verfolger Villopotos aus dem Lager des österreichischen Herstellers. Trotz der Bemühungen von Dungey änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr. Millsaps verpasste die Rückkehr auf das Podest, weil ihm in der letzten Runde ein Fehler unterlief und Stewart profitieren konnte.

Villopoto baute seine Führung von zwei auf neun Punkte aus. «Ich musste attackieren, weil Dungey hinter mir stark Druck machte», sagte der Titelverteidiger. KTM-450-ccm-Pilot Dungey erklärte: «Die Bedingungen auf der Strecke waren trickreich, es war schwierig, eine gute Abstimmung zu finden. Am Ende konnte ich aber Villopoto unter Druck setzen, aber es reichte nicht, um zum Überholen anzusetzen. Ich bin zufrieden mit Rang 2.»

Millsaps gibt die Hoffnung auf den Titelgewinn aber nicht auf: «Ich weiss nicht, was in den drei letzten Wochen los war. Aber egal ob ich gewinne oder verliere, ich werde bis zum Schluss kämpfen. Es kommen immer noch sechs Rennen.»

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