William Dunlop zieht den Stecker: «Brauche Pause»

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
William Dunlop braucht eine Pause

William Dunlop braucht eine Pause

Wie schon beim North West 200 entschied sich William Dunlop vorzeitig aus der Veranstaltung auszusteigen. War es beim NW200 eine Verletzung, sind es bei der Tourist Trophy persönliche Gründe.

Erst kürzlich musste William Dunlop beim North West 200 vorzeitig seinen Rückzug von der Veranstaltung bekanntgeben, nachdem er im ersten Superstock-Rennen schwer gestürzt war und sich schmerzhafte Prellungen am ganzen Körper zugezogen hatte.

Nach dem zweiten Trainingstag ließ William Dunlop sein Team Temple Golf Club Yamaha wissen, dass er dieses Jahr auch an den Rennen zur Tourist Trophy nicht teilnehmen wird. Als Grund gab der 32-jährige Bruder von Michael Dunlop persönliche Gründe an.

«Es war eine schwierige Entscheidung, die ich nicht leichtfertig getroffen habe», sagte Dunlop bevor er sich auf die Rückreise in seine nordirische Heimat machte. «Ich kann mich nur beim gesamten Team und meinen Sponsoren entschuldigen, aber es wäre weder für das Team, noch für mich richtig, weiter zu machen.»

«Ich möchte mich bei meinem Teamchef für seine Unterstützung in den letzten Wochen und für sein Verständnis bezüglich meiner Entscheidung danken. Ich habe das Gefühl, dass ich das Team im Stich gelassen habe, aber ich brauche jetzt einige Zeit, um mir Gedanken über meine sportliche Zukunft zu machen.»

«Natürlich respektiere ich die Entscheidung von William, auch wenn ich nicht verhehle, dass ich maßlos enttäuscht bin», ließ Teambesitzer Tim Martin wissen. «Wir haben uns das ganze Jahr auf die Zusammenarbeit mit William bei der Tourist Trophy gefreut haben. Aber es gibt kein anderes Rennen auf der Welt, wo das Selbstvertrauen des Fahrers wichtiger ist als bei der TT.»

«Wir hoffen, dass William in ein paar Wochen in alter Stärke auf die Rennstrecken zurückkommt. Wir alle wissen, was für ein natürliches Talent er hat. Unser Focus liegt jetzt auf dem Ulster Grand Prix Mitte August. Spätestens dort wollen wir wieder um Siege mitkämpfen.»

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