Julian Trummer: Online-Rad-Duelle gegen den Frust

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Daumen hoch bei Julian Trummer

Daumen hoch bei Julian Trummer

Auch wenn noch immer nicht feststeht, zu welchem Zeitpunkt die Straßenrennsaison endlich losgehen kann, investiert der Österreicher Julian Trummer viel Zeit in die Fitness, Online-Rad-Duelle inklusive.

Die sportlichen Voraussetzungen für die Road-Racing-Saison 2020 hätten für Julian Trummer kaum besser sein können. Der junge Österreicher, der erst seit wenigen Jahren im internationalen Straßenrennsport unterwegs ist, konnte für dieses Jahr einen Vertrag mit dem britischen WH Racing Team an Land zu ziehen.

Zur Enttäuschung des Steirer wurden mit der Tourist Trophy und dem Ulster Grand Prix bereits zwei Veranstaltungen abgesagt werden. Ob das North West 200, das eigentlich für Mitte Mai vorgesehen war, zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann, wird von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Krise in Großbritannien abhängen.

Ganz egal, ob und wann es wieder losgeht, Trummer investiert viel Zeit, um sich körperlich für seine nächsten Einsätze fit zu halten. Neben dem Krafttraining im zuhause eingerichteten Fitnessraum und gelegentlichem Laufen sitzt der 29-Jährige täglich auf dem Fahrrad, aber nicht auf den Landstraßen, sondern im heimischen Wohnzimmer.

Meistens spult Trummer alleine sein schweißtreibendes Trainingsprogramm ab, ab und zu liefert er sich aber auch mit dem Deutschen Patrick Hobelsberger oder seinen Landsleuten Thomas Gradinger und Philipp Steinmayr zur Frustbewältigung so manchen hart geführten Zweikampf.

«Jeder von uns sitzt zuhause vor dem Bildschirm auf seinem Fahrrad. Über die Trainingssoftware <Zwift> sind wir verbunden. Die Duelle machen das Training kurzweiliger und motivieren auch. Mit Thomas bin ich erst kürzlich ein Rennen gefahren. Nach 200 Kilometern haben wir uns einen sehenswerten Zielsprint geliefert.»

Noch besteht die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit das Fahrrad gegen ein Rennmotorrad getauscht werden kann. «Mitte Mai besteht auf dem Red Bull Ring die Möglichkeit, wenigstens wieder einige Runden abzuspulen und das Gefühl für das Motorradfahren zu bekommen. Bis dahin sollten wir auch wissen, ob die Classic TT stattfinden wird oder nicht.»

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