Tourist Trophy: Michael Dunlops zweiter Streich

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Michael Dunlop: Zweiter Sieg im zweiten Rennen

Michael Dunlop: Zweiter Sieg im zweiten Rennen

Nach der Trainingsleistung war es keine große Überraschung, dass sich Michael Dunlop den Sieg im ersten Supersport-Rennen sichern konnte.

Wie schon am Tag davor erwies sich Michael Dunlop nicht als schnellster Fahrer bis zur ersten Zwischenzeit. Sein Bruder William, der im Vorjahr den sicher scheinenden Sieg durch Defekt verloren hatte, übernahm die Spitzenposition. Auch Bruce Anstey passierte «Glen Helen» noch vor dem Trainingsschnellsten. James Hillier, John McGuinness und Cameron Donald hatten nur geringe Abstände zum Führenden.

Mit zunehmender Renndauer konnte sich «Mickey D» immer besser in Szene setzen. In Ramsey hatte er den anfänglichen 1,7-Sekunden-Rückstand auf seinen Bruder bereits in einen 1,5-Sekunden-Vorsprung verwandelt. Aber auch Bruce Anstey, der in den letzten beiden Jahren je einen der Supersport-Rennen für sich entscheiden konnte, hatte nicht allzu viel Zeit verloren.

In der Reihenfolge Michael Dunlop, Bruce Anstey, William Dunlop, Cameron Donald, Guy Martin, Dean Harrison, John McGuinness, James Hillier, Gary Johnson und Dan Stewart passierten die ersten zehn Fahrer die Start-Ziellinie in der Glencrutchery Road. Für Conor Cummins war das Rennen bereits nach der ersten Runde zu Ende. Der Lokalmatador gab in den Boxen auf.

Beim obligatorischen Boxenstopp hatte sich Michael Dunlop bereits einen komfortablen Vorsprung von 10,103 Sekunden auf seinen schärfsten Widersacher Bruce Anstey herausgefahren. Nur noch diese beiden Fahrer hatten zu diesem Zeitpunkt realistische Chancen auf einen weiteren Sieg. William Dunlop, Guy Martin und John McGuinness lagen bereits zu weit zurück.

Mit Anstey an seinem Hinterrad konnte Dunlop seinen Vorsprung in der zweiten Hälfte des über vier Runden führenden Rennens verwalten. Dahinter folgten Bruder William und McGuinness. An dieser Reihenfolge der Top-4 sollte sich auf den letzten 60 Kilometern nichts mehr ändern. Während sich James Hillier noch Martin und Donald schnappte, musste Gary Johnson seine infernalisch klingende MV Agusta in der letzten Runde an neunter Stelle abstellen.

Ergebnis

1. Michael Dunlop (IRL), Honda, 4 Runden. 2. Bruce Anstey (NZ), Honda, +10,358 sec. zur. 3. William Dunlop (IRL), Yamaha, +23,440 sec. 4. John McGuinness (GB), Honda. 5. James Hillier (GB), Kawasaki. 6. Guy Martin (GB), Suzuki. 7. Cameron Donald (AUS), Honda. 8. Dean Harrison (GB), Yamaha. 9. Dan Stewart (GB), Honda. 10. Daniel Cooper (GB), Triumph.

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