James Hillier (Kawasaki) peilt Superbike-Sieg an

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
James Hillier nach der Senior-TT 2015 neben John McGuinness und Ian Hutchinson (vlnr.)

James Hillier nach der Senior-TT 2015 neben John McGuinness und Ian Hutchinson (vlnr.)

2013 gewann James Hillier vor Dean Harrison und Conor Cummins das Rennen der Lightweight-TT. Der Brite fühlt sich dieses Jahr bereit für einen Sieg auf einem Superbike-Motorrad.

James Hillier scheint bei der Tourist Trophy ein Spezialist für die Lightweight-Klasse zu sein. 2012, 2014 und 2015 beendete der Kawasaki-Fahrer das Rennen an zweiter Stelle, 2013 gewann er es sogar vor Dean Harrison und Conor Cummins.

Im Vorjahr zeigte der 31-jährige Brite, dass er sich auch auf einem Superbike zu den Sieganwärtern gemausert hat. Im Superbike-Rennen wurde er Dritter, die Senior-TT beendete er hinter dem 23-fachen TT-Sieger John McGuiness sogar an zweiter Position.

Für heuer hat er einen Sieg auf einem «Big Bike» ins Auge gefasst. «2015 war ein gutes Jahr für mich. Ich bin dreimal auf dem Podium gestanden und habe meinen Rundenschnitt auf über 213 km/h gesteigert. Ich habe quasi meine Lehre abgeschlossen und fühle mich jetzt bereit für Größeres.»

Die Vorbereitung auf die Tourist Trophy verlief für Hillier allerdings nicht ganz nach Wunsch. Beim North West 200 war er nach einem Sturz bewusstlos und wurde von den Ärzten für die restlichen Rennen nicht mehr zugelassen.

«Mit Ausnahme vom Sturz ist das North West 200 für mein Team und mich nicht schlecht gelaufen. Meine Motorräder waren konkurrenzfähig und auch ich habe mich in guter Form gefühlt und konnte mit den Spitzenleuten mithalten. Warum sollte das bei der TT anders sein?»

«Wir arbeiten mit James schon jahrelang erfolgreich zusammen. Er hat unserem Team vor drei Jahren den ersten TT-Sieg geschenkt. Im Vorjahr war in allen sechs Rennen in den Top-6. Wir sind zuversichtlich, dass er auch heuer eine ähnlich gute Leistung abrufen kann. Vielleicht klappt es ja mit einem Sieg auf unserer Superbike-Kawasakis», zeigt sich Pete Extance, Teambesitzer von Quattro Plant Muc-Off, zuversichtlich.

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