Honda-Star Ken Roczen: «Es hat Klick gemacht!»

Von Kay Hettich
US-Motocross 450

Mit dem Gesamtsieg in Thunder Valley übernahm Ken Roczen das «redplate» als Führender der Lucas Oil Pro Motocross Championship 2019. Der Honda-Pilot aus Thüringen präsentierte sich in bestechender Form.

Fand Ken Roczen beim dritten Lauf zur Lucas Oil Pro Motocross Championship in Thunder Valley endgültig zurück zu alter Stärke? Besonders im ersten Lauf überzeugte der Thüringer mit einem souveräner Sieg. Wie der 25-Jährige auf der Piste agierte, erinnerte viele Beobachter an seine besten Zeiten. «Ich sah im ersten Rennen den alten Ken, so wie 2016», sagte Roczen-Mechaniker Oscar Wirdemann.

Roczen startete stark ins Rennen und schnappte sich in kurzer Zeit die Führung. Anschließend fuhr er bis zu drei Sekunden schneller als der Rest und gewann mit 35 sec Vorsprung auf Zach Osborne. «Das erste Moto war großartig», hielt Roczen selbst fest. «Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was da passiert ist. Das Gatter fiel und ich war da. Ich mag diese Piste und es hat Klick gemacht. In den ersten Runden fiel es mir leicht, mich von den anderen abzusetzen. Es war ein gutes Gefühl, einen Vorsprung zu haben und das Rennen zu beenden, ohne kämpfen zu müssen.»

Übrigens: Die schnellste Rennrunde, die der Deutsche in 2:10,566 min vorlegte, war zwei Sekunden schneller als die zweitbeste Zeit!

Nach dem Rennen wurde der Motor der CRF450R wegen einer Beschädigung getauscht werden. Im zweiten Heat musste sich der Honda-Pilot nur Eli Tomac beugen, der im ersten Rennen Fünfter wurde. «Es ging viel enger zu. Bis Rennmitte habe ich geführt, dann lieferte ich mir mit Eli einen Fight. Als wir auf Überrundete trafen, konnte er sich von mir absetzen. Ich wollte ihm weiter folgen, gleichzeitig aber auch nicht riskieren, einen Fehler zu machen.»

Nach einem freien Wochenende findet am 15. Juni auf dem High Point Raceway der vierte Event statt. «Ich mag High Point wirklich – es ist dort mit den Hügeln, Lehmboden und den Rillen ähnlich wie in Thunder Valley», sagte Roczen. «Es dürfte das erste Rennen werden, bei dem es wahrscheinlich ziemlich nass wird. Das wird eine große Rolle spielen.»

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