Toyota-Pilot Juho Hänninen in Deutschland stark

Von Toni Hoffmann
WRC
Toyota konnte beim zehnten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf deutschem Asphalt nicht die erhoffte starke Teamleistung bringen, Juho Hänninen aber wusste mit Platz vier zu glänzen.

Hänninen begann den Finaltag der zweiten Asphaltrallye des Jahres mit dem Sieg auf der viertletzten Prüfung und zog damit auf den vierten Rang vor. Jari-Matti Latvala wurde schon am Freitag mit Problemen am Toyota Yaris WRC eingebremst, konnte aber zwei Bestzeiten erreichen. Letztlich kam er auf Rang sieben ins Ziel. Der Finnland-Sieger Espekka Lappi landete am Freitag neben der Piste und musste vorzeitig Feierabend machen. Er wurde im Endergebnis auf Platz 21 geführt. Auf der finalen Power Stage verpasste er den Sieg um zwei Zehntelsekunden.

Tommi Mäkinen (Teamchef): «Ich freue mich über unsere Leistung bei dieser Rallye, auch wenn es etwas mehr hätte sein können. Das Problem am Freitag war natürlich für Jari-Matti ein starkes Handikap. Er war zu Beginn stark und hätte auch um den Sieg kämpfen können. Wenigstens war der letzte Tag gut für uns. Esapekka gewann am Sonntag eine Prüfung und war auch auf der Power Stage sehr stark. Ich denke, er hat viel Vertrauen gewonnen. Er wird nächstes Jahr hier mitkämpfen. Juho gab eine tolle Vorstellung. Er fuhr sehr gute Zeiten und verpasste knapp das Podium. Ich denke, wir haben auf Asphalt eine gute Leistung gezeigt. Für die Zukunft sind wir zuversichtlich. Jetzt gehen wir nach Spanien. Dort sollten wir besser sein.»

«Ich war beim Finale noch nicht richtig wach», gestand Jari-Matti Latvala. «Die Power Stage lief nicht nach Wunsch. Ich dachte, ich hätte mir dort einen Reifenschaden eingefangen. Letztlich aber bin ich froh, dass ich nach meinem Problem am Freitag noch einige Punkte holen konnte.»

Juho Hänninen: «Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Ich hatte am Freitag sehr viel Zeit verloren. Danach aber lief es gut. Das Auto war perfekt. Ich hatte ein gutes Gefühl. Am Ende habe ich mich ein wenig zurückgehalten. Es ist positiv, wenn man das alles mit dem Beginn der Saison vergleicht.»

Esapekka Lappi übte ein wenig Selbstkritik: «Wir haben letzte Nacht viel analysiert und Dinge gefunden, die ich falsch gemacht habe. Am Sonntag war es dann auch etwas besser. Die erste Prüfung am Sonntag war gut. Auf der Power Stage hatte ich ein Aha-Erlebnis und wäre beinahe abgeflogen. Aber wir hatten Glück.»

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