Pirelli bestätigt Rallye-Engagement
Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat trotz seiner Formel 1-Pläne sein Engagement in der Rallye-WM bestätigt.
In der Formel 1 zieht sich der japanische Alleinausrüster Bridgestone Ende des Jahres zurück. Das rief den italienischen Konkurrenten Pirelli auf den Plan. Pirelli wird bis zum vorgegebenen Termin am 9. Mai, dem Datum des Grand Prix von Spanien, der FIA ein Angebot als Reifenausrüster in der Königsklasse vorlegen. Bis 1991 war Pirelli in der Formel 1. Den letzten Sieg mit italienischen Pneus erzielte Nelson Piquet 1991 beim Grand Prix in Kanada.
Dieses Angebot soll aber das Engagement von Pirelli als Reifenausrüster für die Werksteams in der Rallye-WM nicht schmälern. Im Gegenteil, die Italiener sind dabei, mit der FIA, die bislang nur eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Dreijahresvertrages um ein Jahr zugestanden hat, erneut einen Kontrakt über drei Jahre auszuhandeln.
"Wir sehen zurzeit keinen Anlass, die Rallye-Weltmeisterschaft zu verlassen", ist aus Pirelli-Kreisen zu hören. "Wir werden beide Projekte – Formel 1 und Rallye – völlig getrennt voneinander behandeln und in beiden Serien individuelle Leistungen erbringen."
Pirelli ist seit 2008 der offizielle Reifenlieferant in der Rallye-WM. Seit 1973 sind die Italiener im Rallyesport engagiert.
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