Sébastien Loeb und seine Rekorde

Von Toni Hoffmann
WRC
Der Rekordsammler Sébastien Loeb

Der Rekordsammler Sébastien Loeb

Sébastien Loeb wurde am Dienstag 45 Jahre alt, in einem solchen Alter sind viele Motorsportler schon Rentner, nicht so Loeb, der in 2019 bei sechs Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft erstmals in einem Hyundai antritt.

Loeb ist in der Tat ein Rekordsammler. Dass er mit neun WM-Titeln Rekordchampion ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Auch die Tatsache, dass er mit seinen 79 Erfolgen die meisten Sieg vor seinem Namensvetter Sébastien Ogier mit 45 Volltreffern erzielt hat, dürfte auch bekannt sein. Dennoch gibt es Bestmarken, die wohl weniger bekannt sein dürften.

2008 gewannen er und sein Stammbeifahrer Daniel Elena im Citroën C4 WRC von 15 WM-Läufen elf Rallyes in einer Saison, das entspricht einer Trefferquote von 73,33 %. Dieser Rekord steht, weil die Anzahl der WM-Rallyes in diesem Jahr auf 14 limitiert ist. Bei fast 50% der Rallyes war Loeb an der Spitze und fuhr eine Erfolgsquote von 45,40% ein, vor Sébastien Ogier mit bisher 32,61%.

Der Rekordflug in der Türkei

Es gibt in der Rallye-Weltmeisterschaft einige Sprungkuppen, die legendär sind wie zum Beispiel «Colin's Crest» bei der Rallye Schweden oder «Gina» auf dem Nato-Übungsplatz Bauholder beim deutschen WM-Lauf. Doch nirgends war einer so lange in der Luft wie Loeb 2010 in der Türkei. Satte 85 Meter war Loeb dort mit seinem Citroën C4 WRC ohne Bodenkontakt in der Luft.

Loeb gilt als ausgewiesener Asphaltspezialist. Und auch in dieser Rolle schaffte der gebürtige Elsässer und Wahlschweizer eine weitere Bestmarke. Zwischen der Rallye Deutschland 2005 und der Rallye Frankreich 2010, erstmals im Elsass, gewann Loeb alle 18 Rallyes, die auf Asphalt ausgetragen wurden.

Der Rekord auf Korsika 2005

Einen eiteren Rekord heimste Loeb bei seinem französischen Heimspiel auf der Mittelmeerinsel Korsika 2005 ein. Zwölf Prüfungen waren damals die sportlichen Kriterien, und auf allen Prüfungen fuhr Loeb im Xsara WRC die Bestzeit. Alle Prüfungen bei einer Rallye zu gewinnen, hatte bis dahin noch kein anderer Fahrer geschafft, und das gilt auch noch heute.

Quelle: autohebdo.fr

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