Mini-Schicksal entscheidet sich nächste Woche
Das Hickhack um Mini entwickelt sich in den weltweiten Medien zu einer «never ending story».
Eigentlich war am Freitag aus München, dem Sitz der Mini-Muttergesellschaft BMW, eine Erklärung zur vertraglichen Situation zwischen BMW und Prodrive, dem Mini-Entwicklung- und Einsatzteam in der Rallye-Weltmeisterschaft, erwartet worden. Diese Stellungnahme blieb aber aus und soll nächste Woche, sehr wahrscheinlich am Montagmorgen, erfolgen. "Wir haben im Augenblick nichts zu vermelden", so ein BMW-Sprecher am Freitag.
Die bisherigen Erfolge von Mini mit drei Podiumsplatzierungen bei sieben WM-Starts, zuletzt der zweite Platz von Dani Sordo beim WM-Saisonauftakt in Monte Carlo, sind zwar ein gute Referenz. Doch solche Erfolge ohne eine finanzielle Basis schön zu reden kann den Fortbestand der britisch-bayerischen Zusammenarbeit nicht garantieren. Bislang blieb David Richards, Eigner von Prodrive, die in Aussicht gestellten Sponsorengelder für eine komplette WM-Saison schuldig. Dann ist es auch mit der bekannten bayerischen Bierruhe auch vorbei.
Die Anzeichen deuten auf eine Trennung hin. BMW möchte nicht noch mehr Gelder in das Mini-Projekt stecken. BMW dürfte die Zusammenarbeit mit Prodrive kündigen. Ob dies dann auch das Ende des bislang ehrgeizig vorangetriebenen Mini-Projekts ist, dürfte wohl nicht zu erwarten sein. Der Imageschaden wäre für die sportliche Marke BMW zu gross. BMW dürfte aber ein anderes Team mit dem WM-Einsatz und der Kundenbetreuung beauftragen.
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