Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich liebe dieses Land, aber das beruht wohl nicht auf Gegenseitigkeit", lautete Armin Kremers Fazit nach der Rallye in Argentinien. "Zum dritten Mal hintereinander sind wir hier vom Pech verfolgt." Nachdem während der ersten Etappe eine defekte Bremse und am Freitag eine gebrochene Spurstange bereits für großen Zeitverlust gesorgt hatte, ging es für Kremer und Beifahrer Klaus Wicha auf der Abschlussetappe eigentlich nur noch um die berühmte "goldene Ananas".
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Aber selbst auf die verzichtete das einzige deutsche Team am Start freiwillig. "Die beiden Prüfungen heute waren unglaublich hart. Ich hatte das Gefühl, das Auto fällt gleich auseinander", erzählte Kremer, nach dem ersten Durchgang über die WP "Julio Cesar". Nach der ersten Runde über "El Condor" entschied er sich deshalb, aufzugeben und direkt zum Service zurück zu fahren. "Das ist dann halt unser Streichresultat." Der Sieg in der Produktionswagen-Wertung der Kategorie WRC2 ging an Nicolas Fuchs (Mitsubishi) aus Peru, der damit seine Meisterschaftsführung ausbaute. "Ihn noch einzuholen, wird schwierig", ist sich Kremer bewusst.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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