Ogier und Latvala gehen baden, Östberg als Käse

Von Christian Schön
WRC
Get the party started – Sébastien Ogier (links) und Jari-Matti Latvala auf dem Weg in den Hafen von Alghero

Get the party started – Sébastien Ogier (links) und Jari-Matti Latvala auf dem Weg in den Hafen von Alghero

Siegerehrung und Pressekonferenz nach der Rallye Italien hatten was von Komödiantenstadel

Den Auftakt machte Franҫois-Xavier Demaison. Der für den Volkswagen Polo R WRC verantwortliche Ingenieur landete direkt im Anschluss an die Siegerehrung im Yachthafen von Alghero. Dringend der Tat verdächtig: Jari-Matti Latvala und Gerard Jan de Jongh, Renningenieur von Sieger Sébastien Ogier.

Kurze Zeit später planschte das halbe Team von Volkswagen Motorsport im kühlen Wasser. Ogier, Beifahrer Julien Ingrassia sowie die Drittplatzierten, Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila, erschienen anschließend leicht tropfend zur Pressekonferenz.

Hier überraschte Mads Östberg mit der Erkenntnis, er habe sich vom Fleisch zum Käse verbessert.«Das Ergebnis einer WM-Rallye gleicht momentan einem Hamburger», klärte der Norweger die verblüfften Zuhörer auf. «Für einen Hamburger braucht man bekanntlich vier Zutaten: Ein Brötchen ganz unten, darüber ein Stück Fleisch, Käse, und ganz ober wieder ein Brötchen. Drei davon werden eigentlich immer von Volkswagen gestellt. Heute war ich an der zweithöchsten Position, also der Käse.»

VW-Motorsportchef Jost Capito widersprach prompt der Analyse, Volkswagen habe Hamburger auf der Speisekarte. «Wir sind berühmt für die Wolfsburger Currywurst», erläuterte der Siegerländer, ebenfalls noch mit nassen Haaren. «Für die gibt es sogar eine offizielle Ersatzteilnummer.»

Östberg bestand allerdings weiterhin auf seinen Hamburger-Vergleich. «In absehbarer Zukunft will ich das oberste Brötchen sein.»

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