Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Ex-DTM-Pilot Mattias Ekström (Ford) schien bis kurz vor Schuss den Tagessieg noch herausfahren zu können. Mit 29 Sekunden Rücktand fuhr er schließlich auf Position drei durchs Ziel und reduzierte sein Zeitmanko als Gesamtzweiter auf den weiterhin Führenden Dacia-Piloten Nasser Al-Attiyah.
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Die Etappe zeigte die längste Sonderprüfung der diesjährigen Dakar. Insgesamt 483 Kilometer waren auf Zeit rund um Wadi ad Dawasir zu absolvieren. Der heutige Wettbewerb offenbarte sich als bis dato spannendsten Rennen der Rallye. Acht der Topfahrerlagen nach Tageshälfte och innerhalb einer Minute voneinander getrennt. Im Ford Raptor hatte zunächst Mitch Guthrie gab das Tempo vorgelegen, doch Toyota-Pilot Henk Lategan konnte ihn am zweiten Checkpoirt überholen und ging knapp in Führung.
Nach Kilometermarke 180 km holte sich Guthrie wieder zurück, als Lategan plötzlich an Tempo verlor und auch noch hinter Sebastien Loeb (Dacia) und dem Ford von Nani Roma zurückfiel.
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Zur Mitte der Etappe ging der der neunfache Rallye-Weltmeister Loeb am vierten Checkpunkt in Führung .Die Führung des Elsässers war allefrdings nur von kurzer Dauer, denn Lategan und sein sein eigener Teamkollege Nasser Al-Attiyah überholten ihn alle innerhalb der nächsten 40 Kilometer.
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US-Boy Guthrie verlor plötzlich Zeit und fiel zwischen den beiden Kontrollpunkten um fast zwei Minuten zurück. Damit waren Ekström und Al-Attiyah die engsten Konkurrenten von Lategan. Der Gesamtführende Al-Attiyah startete einen heftigen Angriff und kam bis auf fünf Sekunden an Lategan heran, als nur noch 100 Kilometer zu fahren waren.
Sein Momentum verlor Al-Attiyahs dann allerdings in der Schlussphase, sodass Lategan vorläufig als zweifacher Etappensieger der Dakar 2026 festzustehen schien. «Wir haben kurz vor dem Ziel einen kleinen Fehler gemacht gemacht und etwa drei Minuen verloren», gestand Al-Attiyah ein, der trotzdem mit seiner heutigen Leistung zufrieden war.
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Doch in einer überraschenden Wendung verwehrte Variawa Lategan noch den Tagessieg. Als 382 Kilometer absolviert waren, hatte Variawa mit 45 Sekunden Rückstand noch auf Rang sechs gelegen. Mit seinem unglaublichen Endspurt holte der gerade 21-Jährige mit einer Zeit von 4:20.35 Stunden den Tagesieg. Der Triumph war zugleich der zweite Etappensieg in Variawas kurzer Karriere bei der Dakar, nachdem er im letzten Jahr schon einmal gewonnen hatte. Hinter dem Toyota-Duo gewann Ekström den Kampf den letzten Podiumsplatz mit gerade 29 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger. Seth Quintero schaffte es mit seinem Toyota auf Rang vier, nach dem er den größten Teil der Etappe innerhalb einer Minute hinter den Führenden verbracht hatte. Er setzte sich gegen den bestplatzierten Dacia von Al-Attiyah noch durch. Der Katari musste sich mit dem fünften Platz begnügen, liegt aber im Gesamtklassement weiter vorne.
Ford-Fahrer Carlos Sainz Sr. beendete den Tag als Sechster, auch gerade nur 1.29 Minuten hinter Sieger Variawa. Der Gewinner der ersften Etappe. Guillaume de Mevius fuhr mit seinem X-raid Mini auf den siebten Platz fuhr. Loeb fiel schließlich auf den achten Platz zurück, nachdem er kurzzeitig die Etappe angeführt hatte. Hinter dem Elsässer folgen mit knappen Abständen Nani Roma (Ford) und Mathieu Serradori im Zweirad-Century auf den Plätzen neun und zehn. Guthrie fiel am Ende der Etappe unerklärlicherweise noch auf den elften Platz zurück, knapp vor Toyota-Pilot Toby Price von Toyota. Er hatte in der zweiten Tageshälfte fast fünf Minuten verloren.
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In der Gesamtwertung liegt Al-Attiyah weiter vorne, aber sein Vorsprung auf seinen Ford-Rivalen Ekström ist auf genau vier Minuten geschrumpft. Lategan rückt auf den dritten Platz mit 6.08 Minuten Rückstand auf die Spitze. Dar Ford-Duo Roma und Sainz komplettiert die Top-Five. In der Stock-Katergorie gewann Rokas Baciuskas im Defender vor seiner Teamkollegin Sara Price. Ergebnis Etappe 8
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