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Eisspeedway: Franz Zorn hatte nicht das Gefühl, dass es gefährlich wird

Mit zwei heftigen Crashs war Franz Zorn im vergangenen Jahr einer der Pechvögel. Nun ist der Österreicher zurück auf der Eisspeedway-Piste und fuhr aufs Podest. SPEEDWEEK.com zog mit ihm ein Resümee.

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«Der Wiedereinstieg in den Rennmodus war sehr zufriedenstellend. Das neue Bike und der neue Motor funktionieren gut, und wir fanden ein super Setup», bilanzierte Franz Zorn im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das Wichtigste war erst mal wieder richtig reinzukommen, nachdem ich letztes Jahr durch meine Verletzungen nicht richtig zum Fahren gekommen bin. Das Schlimmste war für mich als Rennfahrer, dass ich nichts dafürkonnte, dass ich gestürzt bin, nachdem ich touchiert wurde. Es galt vor allem, keinen Keim in die Wunde zu bekommen, um keine schwerwiegenden Folgen zu haben. Ich erholte mich mit Mühe und dann passierte in Inzell, dass es mir zum ersten Mal in meiner Laufbahn den Reifen runtergezogen hat. Es blieb zwar bei einer gebrochenen Rippe, aber damit zu fahren ging gar nicht.»

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Über den Sommer erholte sich der Red-Bull-Athlet von seinen Verletzungen und brachte sich körperlich wie auch technisch wieder in Schuss. «Ich habe ein neues Motorrad gebaut und musste mich jetzt erst mal wieder reinfinden», bemerkte der 55-jährige Evergreen. «Die Witterung hat uns nicht gerade geholfen, da wir nirgends eine ganze Woche am Stück fahren konnten. Ich musste auch in diesem Jahr wieder nach ein paar Trainings, die gut gelaufen sind, in die Saison starten. Im ersten Rennen war die Absicht, es mit Konkurrenten auf der Bahn laufen zu lassen und noch nicht ganz ans Limit zu gehen, denn das bringt nichts zu diesem Zeitpunkt der Saison. Im zweiten Rennen habe ich dann ein bisschen mehr gezeigt und zurückgefunden – mein Gefühl ist gut. Ich hatte auf der Bahn auch nie das Gefühl, dass es gefährlich wird, oder dass ich abfliegen könnte.»

Wenn ich mein Motorrad für anderthalb Wochen nicht bei mir habe, ist das wie eine Scheidung.

Franz Zorn

Mit einem Podestplatz beendete der Österreicher ein starkes Finale in Östersund und wird am kommenden Wochenende bereits wieder im Renneinsatz sein. «Wir bleiben jetzt erst mal in Schweden. Am Dienstag geht es in Strömsund noch mal zum Testen auf die Bahn, am Donnerstag fahren wir runter nach Avesta zum Paar-Rennen. Dann geht der Supercup weiter», gewährte Zorn einen Ausblick. «Nach dem Wochenende fahren wir nach Hause und zur WM-Qualifikation dann wieder hoch nach Schweden. Ich nehme meinen Bus und mein ganzes Material mit, weil ein paar Sachen zu machen sind. Wenn ich mein Motorrad für anderthalb Wochen nicht bei mir habe, ist das wie eine Scheidung.»

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