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Philipp Öttl: Blinddarm ist raus – demnächst beginnt die heiße Testphase

Um den Rost abzuschütteln, trainierte Philipp Öttl in Portimao und Jerez. Bevor Ende Februar die Supersport-WM 2026 beginnt, stehen für den Bayer sechs Testtage mit seinem Team Feel Racing Ducati an.

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WM-Rang 6 und zwei Podestplätze waren nicht, was sich Philipp Öttl und das Team Feel Racing Ducati für 2025 erhofft hatten. Zwei Stürze in der Vorbereitung warfen den WM-Dritten von 2020 bei seiner Rückkehr in die Supersport-Klasse mit Verletzungen zurück. Hinzu kamen schwierig zu lösende technische Probleme, und durch die Balance-Regel des Weltverbands FIM war die Panigale V2 nicht mehr so schlagkräftig wie in den beiden Jahren zuvor.

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Ab dem dritten Event in Brüx (Most) ging es mit dem ersten Podestplatz deutlich aufwärts, zum Saisonende kam noch ein zweiter Platz in Estoril hinzu. Dazwischen schaffte es Philipp sechsmal in die Top-6.

Am 12. Januar absolvierte Öttl seinen letzten Trainingstag mit der Serien-Ducati, in Jerez und Portimao drehte er an insgesamt sechs Tagen fleißig Runden. Dann beginnen die Vorsaisontests mit seinem Team und auf der Rennmaschine: Am 21./22. Januar in Jerez, am 28./29. in Portimao. Auf dem Phillip Island Grand Prix Circuit, zwei Autostunden südlich von Melbourne, wird am Montag und Dienstag, 16./17. Februar, getestet, bevor am folgenden Wochenende die Supersport-Weltmeisterschaft 2026 beginnt.

Im November war Öttl mit seiner Freundin im Urlaub in Südafrika in der Region von Kapstadt, musste aber einen zweitägigen Stopp im Krankenhaus einlegen, um sich den rebellierenden Blinddarm entfernen zu lassen. Als er Anfang Dezember zum Training nach Valencia ging, war er noch nicht ganz fit, inzwischen hat sich sein Körper von den Strapazen erholt.

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Beim Training auf der iberischen Halbinsel hat er Vater Peter als Mechaniker dabei, die Serien-Ducati unterscheidet sich nur in wenigen Bereichen vom Rennmotorrad, etwa bei der Auspuffanlage und dem Gewicht. «Wenn beim Training alles gut läuft, dann wechseln wir die Reifen und füllen Sprit nach», erklärte Philipp SPEEDWEEK.com. «Am Fahrwerk verstellen wir nichts, ich fahre, wie es ist. Beim Rennmotorrad ist es eher so, dass die Betreuung des Teams etwas ausmacht, wenn du auch öfter mal einen neuen Reifen verwendest oder den schnelleren. Mir geht es mit dem Trainingsmotorrad darum, dass ich an mir arbeite und trainiere. Testen könnten wir gar nichts, wir hätten nicht mal eine andere Gabelfeder dabei und haben auch keine Sensoren am Motorrad.»

Wenn ich vor solchen Leuten fahre, dann habe ich ein ganz gutes Gefühl.

Philipp Öttl

«Meine sechs Testtage sind dann gleich wie letztes Jahr», hielt der 29-Jährige fest. «Wenn das Wetter passt, dann haben wir eine gute Vorbereitung. Tests sind immer schwer zu beurteilen. Can Öncü ist schnell, aber das war er letztes Jahr auch. Er ist mit dem Team in Jerez, ich mit dem Trainingsmotorrad. Wenn ich vor solchen Leuten fahre, dann habe ich ein ganz gutes Gefühl. Und wenn ich hinter ihnen bin, dann denke ich mir nicht viel.»

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