ADAC Rallye Deutschland: Sicherheit an erster Stelle

Von Toni Hoffmann
WRC
Eines der Sicherheitsfahrzeuge bei der ADAC Rallye Deutschland

Eines der Sicherheitsfahrzeuge bei der ADAC Rallye Deutschland

Rallye-Besucher tragen entscheidend zum sicheren Ablauf bei, die wichtigsten Sicherheits-Tipps für den Besuch des deutschen WM-Laufs, Sicherheit als Planungsaufgabe und die Rolle der Streckenposten.

Action, aber sicher - diese Kombination gehört zu den erklärten Zielen der ADAC Rallye Deutschland. Das richtige Zuschauerverhalten ist entscheidend für den sicheren Ablauf jeder Rallye-Veranstaltung - so auch bei der ADAC Rallye Deutschland. Neben der intelligenten Streckenplanung und der intensiven Ausbildung der Streckenposten setzt das Sicherheitskonzept des ADAC auch auf die Sensibilisierung und Eigenverantwortung der Rallye-Besucher. Der ADAC appelliert an die Fans, sich schon im Vorfeld des Besuchs über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. «Wir wollen die Zuschauer dafür sensibilisieren, dass sie ein sehr wichtiger Bestandteil der ADAC Rallye Deutschland sind. Mit ihrem vorbildlichen, auf die persönliche Sicherheit bedachten Verhalten tragen sie maßgeblich zu einem geordneten Ablauf bei. Zuschauer in Sicherheits- und Sperrzonen gefährden nicht nur sich, sondern den Ablauf der kompletten Veranstaltung, da unter Umständen der Abbruch einer Wertungsprüfung drohen kann», so Rallye-Leiter Alfred Rommelfanger.

Eine zentrale Möglichkeit, sich bereits vorab zu informieren, bietet die Internetseite der ADAC Rallye Deutschland. Unter www.adac.de/rallye-deutschland sind in der Rubrik «Zuschauer» alle wichtigen Sicherheitshinweise zusammengefasst. Ebenfalls dort befindet sich ein Safety-Video mit 2014-Sieger Thierry Neuville, das die Tipps besonders anschaulich zeigt (Anmerkung: das Video darf von Redaktionen kostenfrei verlinkt und eingebettet werden). Durch den Erfolg des deutschen Safety-Videos initiiert, hat der ADAC im Auftrag der FIA auch ein internationales Video zum Thema Zuschauer-Sicherheit im Rallye-Sport konzipiert, welches im Youtube Kanal der FIA zu finden ist: www.youtube.com/watch?v=IshXBw3yPzI

Die zehn wichtigsten Safety-Tipps für Besucher der ADAC Rallye Deutschland

* Bleiben Sie stets in den ausgewiesenen Zuschauerzonen. Diese Bereiche sind mit gelbem Plastikzaun gekennzeichnet. Alle anderen Stellen sind Sperrbereiche und dürfen nicht betreten werden.

* Befolgen Sie die Anweisungen der Streckenposten. Die Sportwarte sind Ihnen auch gern behilflich, falls Sie ärztliche oder andere Hilfe anfordern möchten.

* Betreten Sie niemals die Strecke und halten Sie die Start- und Zielbereiche frei.

* Entfernen Sie keine Hinweisschilder oder -pfeile.

* Fahren Sie niemals mit Autos oder Wohnmobilen auf die Wertungsprüfungen, auch nicht am Abend vorher!

* Achten Sie auf Ihre Kinder.

* Bringen Sie keine Hunde mit.

* Zünden Sie keine Lagerfeuer an.

* Unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) sind streng verboten.

* Parken Sie keine Zufahrts- oder Rettungswege zu.

Strategie der Aufklärung und Information

Um die Fans frühzeitig darauf aufmerksam zu machen, erhalten sie schon beim Kauf des Rallye-Passes eine mehrsprachige Zuschauerkarte mit schnell und einfach zu verstehenden Sicherheitshinweisen. Hier erfahren sie unter anderem, welche Bereiche zugänglich sind und wo sich die sogenannten No-Go-Areas beziehungsweise Sperrbereiche befinden. Beim Besuch einer Wertungsprüfung (WP) wissen die Fans dank eines einheitlichen und leicht wiedererkennbaren Aufbaus sowie einer eindeutigen Ausschilderung ebenfalls sofort, was erlaubt ist und was nicht.

AG «Zuschauersicherheit»

Seit 2014 ist die AG «Zuschauersicherheit» fester Bestandteil des Sicherheitskonzeptes der ADAC Rallye Deutschland. In diesem Gremium steht der Erfahrungsaustausch an erster Stelle: Hier treffen sich regelmäßig unter der Leitung des Leiters der Streckensicherung die Verantwortlichen aus allen Bereichen - von der Organisation über die Planung und Zuschauerlenkung bis hin zur WP-Leitung. Durch den Blick über den Tellerrand des eigenen Bereiches hinaus werden gemeinsam Maßnahmen diskutiert, um die Sicherheit der Zuschauer immer weiter zu optimieren.

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