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Bagger World Cup: Wir stellen die Harley-Rennabteilung in Milwaukee vor
Nach dem ersten Event des Harley-Davidson Bagger World Cups in Austin reiste SPEEDWEEK.com nach Milwaukee, um das Racing Department zu besichtigen, wo die schnellen Harleys zusammengebaut werden.
Harley Davidson Weltcup
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Beim Großen Preis der USA feierte der Harley-Davidson Bagger World Cup sein Debüt. Die neue Rennserie bestreitet im Rahmen der MotoGP-WM 2026 sechs Events mit insgesamt zwölf Rennen. In Austin wurden mit Archie «Maddog» McDonald und Oscar Gutierrez die ersten beiden Sieger gekürt. Die nächsten Rennen finden Ende Mai in Mugello statt.
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Historisch bedeutender Standort Nach dem Auftakt in Texas reiste eine kleine Abordnung von Journalisten nach Milwaukee, um dort das Racing Department von Harley-Davidson zu besichtigen. Das Unternehmen wurde 1903 gegründet. Das erste Motorrad wurde in einem Schuppen auf dem Grundstück der Familie Davidson gebaut – gegenüber der Juneau Avenue, wo sich das historische Headquarter der Harley-Davidson Motor Company befand. Heute sind dort Verwaltungsbüros und eben das Racing Department untergebracht.
«Das ist unser neues Zuhause. Wir sind letztes Jahr hierhergezogen, um mehr Platz zu haben und näher mit unseren Wurzeln und der Geschichte verbunden zu sein. Wir sind dahin zurückgekommen, wo alles begann», betont Björn Christensen, Crew Chief Harley-Davidson Factory Racing, der uns durch das verwinkelte Backsteingebäude führt, wo die Rennabteilung untergebracht ist. Christensen arbeitet seit über 20 Jahren bei Harley-Davidson. Man merkt dem Ingenieur sofort die Begeisterung für die amerikanische Marke an. Seine Augen leuchten, als er uns die verschiedenen Abteilungen in der Juneau Avenue vorstellt. Wir gehen an einigen ikonischen Motorrädern vorbei – darunter auch die Harley-Davidson XR-750, die bei Dirt-Track-Rennen in den USA große Erfolge erzielte. Dieses Bike gewann in der Geschichte der «American Motorcyclist Association» (AMA) die meisten Rennen überhaupt.
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Christensen führt uns weiter durch das mehrstöckige Gebäude, vorbei an noch mehr Bikes und vielen Kisten – man sieht, dass der Umzug noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Danach gelangen wir in den wichtigsten Raum – in die Werkstatt, in der die Werksbikes für die amerikanische King-of-the Beggars-Serie und auch jene für den Bagger World Cup zusammengebaut werden. Bilder sind hier leider keine erlaubt. In der Werkstatt befinden sich die Renn-Harleys von Bradley Smith, Kyle Wyman und James Rispoli. Der ehemalige MotoGP-Pilot Smith bestritt 2025 seine erste Saison bei den King of the Beggars. In 14 Rennen erzielte er letztes Jahr drei Podestplätze und Gesamtrang 9. Sein Teamkollege Wyman gewann 2025 die Meisterschaft.
Christensen stellt uns Jason Motol vor. Mit den langen Haaren und dem langen Bart könnte Motol auch als ein Mitglied der US-amerikanischen Kultband ZZ Top durchgehen. Aus den Boxen des Werkstatt-Radios ertönt laute Heavy-Metal-Musik. Jason dreht die Musik leiser und begrüßt uns mit einem Lächeln im Gesicht. «Jason ist seit Tag 1 unser Chefmechaniker», erzählt uns Christensen. «Ich erhielt damals einen obskuren Telefonanruf, um etwas seltsames zu machen», schmunzelt Jason. «Es war 9 Uhr morgens. Ich erzählte es meiner Frau und sie sagte: ‘Okay, sag zu!’. Ich sagte ja, und hier sind wir nun.» Seit 2020 fährt Harley-Davidson in der amerikanischen Rennserie. Die Road-Glide-Motorräder wurden in den Jahren ständig weiterentwickelt.
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2026 finden in der King-of-the-Baggers-Serie sieben Events statt. Die ersten Rennen gingen im März in Daytona über die Bühne, Mitte April geht es in Atlanta weiter. «Die Bikes hier befinden sich in unterschiedlichen Fertigstellungs-Phasen, wir bauen diese gerade für Atlanta auf», erklärt Jason Motol. «Wir haben sämtliche Motoren ausgebaut. Wir führen mit ihnen unter anderem Leistungstests auf dem Prüfstand durch.» Die aktuellen Serienbikes verfügen über 109 PS und ein maximales Drehmoment von 175 Nm. Die Motoren der Rennbikes haben über 200 PS und über 220 Nm. Neben dem Werksteam mit den drei Fahrern treten bei den King of the Beggars auch Satellitenteams mit Harleys an – diese verfügen über eigene Technik-Crews und kümmern sich selbst um ihre Motorräder. Zudem hat Harley-Davidson in der amerikanischen Serie, im Gegensatz zum Bagger World Cup, mit Indian einen konkurrierenden Hersteller. Das Harley-Davidson-Werksteam verfügt über den Vorteil, Innovationen als erstes zu bekommen. «Es ist wie überall im Rennsport, wir geben die neueste Technologie nicht aus den Händen», so Motol. «Aber wenn wir Zeit haben und sie (die Satellitenteams, Anm.) benötigen irgendwo Hilfe, auch auf der Rennstrecke, dann sind wir für sie da – zum Beispiel, wenn es um Ratschläge, ein neues Teil oder ein neues Werkzeug geht.»
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Kleines und ambitioniertes Team Einige Crew-Mitglieder des Harley-Davidson-Factory-Racing-Teams widmen sich den King of the Baggers, andere dem Bagger World Cup, allerdings nur in Bezug auf die Reisevorbereitungen. Der Austausch untereinander ist sehr intensiv. Da das Team nicht besonders groß ist, hat im Winter während der Vorbereitungen jeder überall seinen Beitrag geleistet. Die Bikes für den Bagger World Cup wurden nach dem Saisonauftakt in Austin direkt nach Europa transportiert – für den nächsten Renneinsatz in Mugello. An diesen Motorrädern arbeiten während der Saison hauptsächlich die Crews der Rennteams, die an der Serie teilnehmen. Im nächsten Teil gehen wir auf die technischen Details bei den Renn-Harleys und die Entwicklungsarbeit ein. Fortsetzung folgt…
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2
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33
3
Jake Lewis
33
4
Eric Granado
30
5
Filippo Rovelli
27
6
Cory West
23
7
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11
8
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9
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