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DTM-Titelkampf extrem: Mercedes siegt im Chaosrennen

Der Titelkampf geht in die heiße Phase, und dementsprechend unterhaltsam war das 14. Saisonrennen. Mercedes holt einen Doppelsieg, Mattias Ekström kann die Gesamtführung verteidigen.

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Es geht zur Sache in der DTM: Das 14. Saisonrennen auf dem Nürburgring hatte es in sich und bot Chaos, Zweikämpfe und Kollisionen. Klar ist: Die Gangart wird härter und es werden alle erdenklichen Tricks und Kniffe herausgeholt. Mercedes feierte am Ende durch Robert Wickens und Paul di Resta einen Doppelsieg.

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Titelverteidiger Marco Wittmann fuhr als Dritter ebenfalls auf das Podium vor seinem BMW-Markenkollegen Bruno Spengler. Maro Engel fuhr im Mercedes auf Rang fünf.

Großer Gewinner war Mattias Ekström. Der Schwede war von Startplatz 14 aus ins Rennen gegangen und schaffte es trotz des schwersten Autos im Feld durch Strategie und einige Kniffe auf Platz sechs. Er konnte so seine Gesamtführung verteidigen. Ekström hat vor den letzten beiden Events in Spielberg und Hockenheim 136 Punkte auf dem Konto.

Einige andere Titelkandidaten patzten: Lucas Auer startete von Rang vier, ging nach einem Dreher aber komplett leer aus, bleibt mit 127 Punkten aber Zweiter. Audi-Mann René Rast konnte ebenfalls nichts holen und ist mit 124 Zählern Dritter vor Wittmann, der mit 115 Punkten nun Vierter ist, gefolgt von Mike Rockenfeller (110). Timo Glock (108) holte als Achter zumindest noch ein paar Zähler, er liegt vor Maxime Martin (102) und Robert Wickens (100).

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Wittmann verliert den Start

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Wittmann verlor beim Start die Führung an di Resta, verteidigte sich aber erfolgreich gegen Auer. Viel passierte in der Anfangsphase nicht, einige Fahrer versuchten es wieder mit einer Extrem-Strategie über frühe Boxenstopps. Die Strategie ging diesmal jedoch nicht auf.

Bitter für Auer: In der siebten Runde verlor er die Kontrolle über seinen Mercedes und drehte sich. Das Fatale: Bei dem Versuch, wieder zurück in Fahrtrichtung zu gelangen, fuhr er über die Wiese, gab aber zu viel Gas. Durch durchdrehende Räder verlor er weitere Zeit und reihte sich auf Platz zwölf wieder ein.

Vorne hatte di Resta Probleme und musste Wittmann ziehen lassen. Die Fahrer lieferten sich auf der Strecke einige sehenswerte Zweikämpfe und schenkten sich nichts. Audi setzte derweil aufgrund des enormen Gewichtsnachteils auf sehr späte Stopps, um Ekström von Startplatz 14 nach vorne zu bringen. Denn seine Markenkollegen bremsten das Feld teilweise extrem ein.

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Harte Bandagen

Und in der Schlussphase ging es richtig zur Sache, teilweise gingen die Piloten überhart zur Sache. An der Spitze kämpften Wickens, der die Führung übernommen hatte, und Wittmann mit harten Bandagen.

Im Verfolgerfeld rauschte Glock in den Audi von Nico Müller, der einer der Fahrer der Ingolstädter war, die als Bremsklotz fungierten. Der Schweizer fuhr anschließend noch mit einem völlig demolierten Auto weiter und musste von der Rennleitung per Flagge in die Box beordert werden.

Die Audi-Taktik ging für Ekström auf, er schaffte es in die Punkte und konnte seine Gesamtführung verteidigen. An der Spitze wurde es eng am Ende, Wittmann bekam Probleme, schaffte es aber immerhin noch auf das Podium. Im Mittelfeld fuhren sich weitere Fahrer munter in die Karren und schimpften am Funk wie die Rohrspatzen.

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