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BMW in Suzuka vor den MotoGP- und SBK-Stars – Reiterberger «super happy!»

Das BMW-Werksteam setzte am zweiten Suzuka-Testtag die Bestzeit. Markus Reiterberger spricht von einer Überraschung und sieht gute Chancen, die japanischen Werksteams herauszufordern.

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Das BMW-Werksteam (Reiterberger, van der Mark, Odendaal) reist mit viel Selbstvertrauen in das Rennwochenende der 8 Stunden von Suzuka. Nach einer starken Vorstellung am ersten Testtag setzte die Mannschaft am Mittwoch die Bestzeit des abschließenden offiziellen Tests und schickte damit eine deutliche Kampfansage an die Konkurrenz.

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Für BMW-Werkspilot Markus Reiterberger kommt die starke Form zwar nicht völlig überraschend, das Niveau gegen die japanischen Werksteams allerdings schon. «Wir sind super, super happy», sagte der Deutsche exklusiv gegenüber SPEEDWEEK.com. «Uns war klar, dass wir in Le Mans einen riesigen Schritt gemacht haben und in Spa einen weiteren. Deshalb haben wir gehofft, gedacht und irgendwie auch gewusst, dass es in Suzuka auch so gut läuft.»

Reiterberger hofft auf ein trockenes Rennen

Mit dem BMW-Werksteam lag nach den beiden Testtagen ausgerechnet eine europäische Mannschaft vor den hochkarätig besetzten Honda- und Yamaha-Werksteams. «Dass wir beim Test vor den Werksteams der japanischen Hersteller gelandet sind, hat uns dann aber doch überrascht. Wir waren positiv gestimmt und konnten heute noch einmal einen drauflegen.»

Während BMW im Trockenen bereits auf Augenhöhe mit den Favoriten agierte, sieht Reiterberger bei nassen Bedingungen noch Verbesserungspotenzial. «Auch im Regen sind wir nicht so schlecht, doch da gibt es noch ein bisschen Nachholbedarf. Wir hoffen, dass es trocken bleibt.»

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BMW will die Japaner im eigenen Revier besiegen

Der Bayer ist überzeugt, dass sein Team diesmal realistische Chancen besitzt, ganz vorne mitzufahren. «Ich denke, wir haben dieses Mal die Chance, mit den ganz Großen mitzureden. Auf das bisher Erreichte sind wir sehr stolz.»

Dabei verweist Reiterberger auch auf den besonderen Stellenwert einer Spitzenplatzierung in Suzuka. Die japanischen Hersteller verfügen auf ihrer Heimstrecke über enorme Erfahrung und können dort deutlich häufiger testen als die europäischen Teams. «Hier in Suzuka können die japanischen Werksteams Tag ein, Tag aus testen. Für einen europäischen Hersteller ist ein Podium hier wie ein Sieg», betonte der BMW-Pilot.

Im vergangenen Jahr verpasste BMW eine Topplatzierung auf Grund eines Zwischenfalls. Diesmal soll es anders laufen. «Letztes Jahr haben wir es leider durch einen Sturz verloren. In diesem Jahr können wir um den Sieg kämpfen. Das ist gar nicht so abwegig. Das wäre eine Bestätigung für uns, das Werksteam weiterhin zu führen, was unser Ziel ist.»

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Für den weiteren Rennverlauf hat Reiterberger deshalb nur zwei Wünsche. «Wir brauchen gutes Wetter und hoffen, dass uns das Pech nicht wieder einholt. Dann schaut alles richtig gut aus.»

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