Maximilian Paul: «Mein Dank gilt allen Ersthelfern und den Ärzten»
Maximilian Paul hat sich erstmals seit dem Horrorunfall im ersten DTM-Rennen auf dem Norisring geäußert. Nun wird er sich erstmal zurückziehen um sich auf seine Genesung zu konzentrieren.
Der erste DTM-Lauf auf dem Norisring wurde von einem Horrorunfall verwickelt. Maximilian Paul verlor beim Anbremsen auf die Grundig-Kehre auf einer Ölspur die Kontrolle über seinem Lamborghini Temerario GT3, schlug heftig in die Barriere ein und traf daraufhin Kelvin van der Linde mit hohen Tempo in der Fahrertür, ehe er in den Reifenstapel der ersten Kurve einschlug.
Beim Lamborghini-Werksfahrer aus Dresden wurde eine Unterschenkelfraktur festgestellt. Zudem erlitt er eine Verletzung an einem Lendenwirbel. Paul wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag bereits operiert und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
«Der Unfall war für mich ein großer Rückschlag. Mein Dank gilt allen Ersthelfern und den Ärzten, die mich so hervorragend betreut haben. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Ich ziehe mich bis auf Weiteres zurück, um mich um meinen Körper und meine Gesundheit zu kümmern, und werde bald wieder voll angreifen. Die nächsten Tage bin ich noch im Krankenhaus, anschließend geht es für mich in die Reha. Ich weiß die Unterstützung meiner Familie, meines Teams, meiner Freunde und aller, die aktuell an mich denken, sehr zu schätzen und werde mich in der kommenden Zeit bewusst auf diesen Support und meine Heilung fokussieren. Ich danke euch allen von Herzen für die vielen netten Worte und Genesungswünsche. Sie geben mir Kraft und stärken mich auf meinem Weg zurück», so Maximilian Paul.
Sein Teamkollege Mirko Bortolotti besuchte ihn bereits im Krankenhaus: «Nach dem Rennen bin ich ins Krankenhaus gefahren, um ihn und Kelvin zu besuchen. Ich war froh, dass Kelvin sofort entlassen wurde. Max ist ein Kämpfer, und ich bin erleichtert, dass seine Genesung in eine positive Richtung verläuft. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung und habe keinen Zweifel daran, dass er stärker denn je zurückkommen wird.»
«Es war für uns leider ein dunkles Wochenende. Der Unfall von Max hat uns alle sehr mitgenommen. Wir haben eine Ölspur als Ursache ausgemacht, nachdem schon das gesamte Rennen über ein anderes Fahrzeug die Flüssigkeit verloren hatte. Er hat dann beim Anbremsen darauf die Kontrolle verloren. Zu einem anderen Schluss konnten wir in unserer Analyse nicht kommen, denn am Fahrzeug war nach einer eingehenden Untersuchung kein technischer Grund festzustellen. Wir alle vom TGI Team by GRT wünschen Max, dass er schnell wieder fit wird und bald zu uns zurückkehrt. Wir wissen, dass er ein Kämpfer ist und diese schwere Zeit meistern wird», so Teamchef Gottfried Grasser abschließend.
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