Schock für Norris/McLaren: Für Belgien-GP 10 Ränge zurück – wegen Mercedes
McLaren bestätigt am 16. Juli: In den Rennwagen von Lando Norris müssen neue Mercedes-Motorenteile eingebaut werden – damit muss der Brite in der Startaufstellung des Belgien-GP um zehn Ränge zurück!
Das ist eine bittere Pille für Formel-1-Weltmeister Lando Norris: Sein Rennstall McLaren gibt am 16. Juli zu, dass für den Motor seines Rennwagens eine vierte Steuer-Elektronik fällig wird, das führt gemäss Reglement zu einer Strafversetzung von 10 Rängen zurück in der Startaufstellung.
Im Rahmen des China-GP machte die erste Steuer-Einheit schlapp, der Engländer konnte aus diesem Grund nicht mal das Rennen in Angriff nehmen.
Die zweite Steuer-Elektronik machte im freien Training zum Japan-GP in Suzuka Mucken und musste wieder ausgebaut werden; damals in der Hoffnung, dass sie repariert und später nochmals verwendet werden kann. Also kam die dritte Elektronik ins Auto, und mehr als drei Stück dieses Bauteils sind pro Saison nicht gestattet.
Elektronik Nummer 2 konnte tatsächlich wieder flottgemacht werden und kam in Monaco zum Einsatz, wo sie im zweiten Training dann den Geist aufgab.
McLaren lässt verlauten: «Die dritte Steuer-Einheit arbeitet standfest, doch inzwischen hat Mercedes für die Elektronik einige Anpassungen vorgenommen. Um von diesen Verbesserungen zu profitieren, ist es unerlässlich, ein neues Bauteil zu verwenden.»
«Da Belgien ein Kurs ist, wo sich Plätze gutmachen lassen, haben wir für den straffälligen Wechsel diese Strecke gewählt. Das ist klüger als auf dem Hungaroring oder in Zandvoort.»
«Wir gehen davon aus, dass wir im Wagen von Lando diese vierte Steuer-Elektronik bis zum Schluss der Saison verwenden können.»
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