Eisspeedway-WM: Hans Weber dämpft vor den Rennen in Inzell die Erwartungen
Hans Weber ist zurück in der Eisspeedway-Weltmeisterschaft. Auch wenn die bisherigen Rennen für den Bayern erfolgversprechend verliefen, dämpft er die Erwartungen vor den WM-Rennen in Inzell.
Wenn die Eisspeedway-Saison 2026 mit den WM-Rennen in Inzell (D) und Heerenveen (NL) auf die Zielgerade einbiegt, wird auch Hans Weber wieder im WM-Zirkus mit von der Partie sein. Sein WM-Ticket hatte er als Drittplatzierter der WM-Qualifikation mit Bravour gelöst.
Auch seine beiden Auftritte im schwedischen Supercup in Strömsund und beim internationalen Rennen in Inzell beendete der 41-Jährige auf dem Siegerpodest. Was unterstreicht, dass er während seiner Abwesenheit nichts verlernt hat. Dennoch dämpft er im Vorfeld des WM-Auftakts die Erwartungen. «Ich habe eigentlich immer irgendwas zu verlieren», scherzt Weber im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Natürlich war es mein Ziel mich für die WM zu qualifizieren und das habe ich geschafft. Ich weiß aber auch, dass ich bis heute noch nicht zu 100 Prozent das abrufen kann, was ich möchte. Die ganz vorderen Plätze habe ich nicht im Visier. Ich will aber eine stabile WM fahren und mich im vorderen Mittelfeld platzieren. Wenn ich jetzt irgendwo als Zwölfter oder so abschließe, ohne das was Gravierendes von außen passiert, dann wäre ich natürlich enttäuscht.»
Weber: «Es will natürlich keiner auf der Fresse landen»
Dass es gerade beim Eisspeedway eng werden kann, ist auch dem Bayern bewusst, der mit seiner Fahrweise selbst die russischen Fahrer fordern konnte. «Im Eisspeedway sind es immer Momentaufnahmen, wo Dinge in Zehntelsekunden passieren. Und es will natürlich keiner auf der Fresse landen, aber auch gleichzeitig immer Punkte mitnehmen», betont der 41-Jährige. «Ich bin ein risikobereiter Fahrer, und das werde ich auch immer sein. Wenn ich merke, dass da was funktioniert, dann bin ich auch immer bereit ein gewisses Risiko einzugehen. Und es ist schon oft genug aufgegangen, aber halt auch schon schief gegangen. Wenn einer dann mal einen Fehler macht, ist der anschließend auch nicht glücklich über den Fehler. Wenn es aber gut läuft und alles funktioniert, ist das natürlich geil.»
Line-Up Eisspeedway WM-Finale 1 und 2, Inzell:
777 Leon Kramer (NL)
100 Franz Zorn (A)
88 Max Niedermaier (D)
192 Niclas Svensson (S)
16 Maximilian Niedermaier (D)
33 Hans Weber (D)
125 Sebastian Reitsma (NL)
24 Max Koivula (FIN)
212 Lukas Hutla (CZ)
67 Heikki Huusko (FIN)
85 Luca Bauer (D)
66 Aki Ala-Riihimäki (FIN)
199 Martin Haarahiltunen (S)
719 Filip Jäger (S)
800 Jasper Iwema (NL)
97 Ove Ledström (S)
Res. 17 Christoph Kirchner (D)
Res. 18 Franz Mayerbüchler (D)
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