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Der russische Winter ist zu warm

Drei Deutsche machten sich auf den Weg ins Trainingslager nach Russland und kamen bis auf einen kurzen Roll-out noch nicht viel zum Fahren. Die Temperaturen sind zu hoch.

Jan Sievers

Von

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Christoph Kirchner, Florian Fürst und Max Niedermaier sind zusammen mit dem Trainingsverantwortlichen Steffen Höppner in Slobotskoj, um sich auf die anstehende Eissaison vorzubereiten. Doch das Wetter liess erst an zwei Tagen leichtes Motorradtraining zu.

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Zurzeit sind noch Plusgrade, doch da das Eis unter einer Schneeschicht liegt, droht es noch nicht zu tauen. Ab morgen soll der Wetterumschwung kommen, auch tagsüber sind hohe Minusgrade vorausgesagt.

Wegen der zu warmen Witterung musste auch das für dieses Wochenende angesetzte Testrennen abgesagt und auf kommendes Wochenende verschoben werden. Ab Sonntag soll das Eis dann wieder so weit sein, dass intensiv trainiert werden kann.

Zusammen mit den drei Deutschen ist Harald Simon, Heinz Göldi und seit heute auch Sven Holstein vor Ort. Der Niederländer René Stellingwerf wird noch dazustossen. Mit den Eisspeedway-Junioren-Mannschaften aus Lukhovitsy, Samara und Glasov müssen sie sich gemeinsam die Wartezeit mit Fussball- und Tischtennisspielen totschlagen.

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Der ehemalige GP-Pilot Vladimir Lumpov wird die Deutschen trainieren. Ihm ist es auch zu verdanken, dass es in Slobotskoj überhaupt wieder Eisspeedway gibt. Der 40-Jährige hat es sich nach Ende seiner Karriere zur Aufgabe gemacht, sich intensiv um die Nachwuchsförderung zu kümmern.

Der örtliche Motocrossclub veranstaltete seit Jahrzehnten keine Eisrennen mehr. Auf Initiative von "Lumpi" gibt es seit vergangenem Jahr im Winter wieder eine Eisbahn. Die erste grosse Veranstaltung nach der langen Pause war ein Viertelfinallauf zur russischen Meisterschaft.

Die ganz Grossen im russischen Eisspeedwaysport, Krasnikov und Co., sind zurzeit in Nowosibirsk, wo sie bereits etliche Runden drehen konnten. Zwar hatten sie auch eine kurze Zwangspause wegen zu warmen Wetters, aber die Bedingungen in den Weiten Sibiriens sind besser als diesseits des Urals.

Dort hinzufahren würde für das deutsche Team den Rahmen sprengen. Von Slobotskoj, das sich bereits 1200 km östlich von Moskau befindet, sind es nur noch schlappe 3000 km immer Richtung Pazifik. Finanziert wird das Trainingslager vom DMV.

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