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Franz Zorn: «Schiedsrichter war eine Frechheit»
Franz Zorn beendete die Eisspeedway-Weltmeisterschaft auf dem sechsten Platz. Der Schiedsrichter und auch die russische Schützenhilfe kosteten ihn ein besseres WM-Ergebnis.
Eisspeedway
Im Artikel erwähnt

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Nach zwei neunten Plätzen in den beiden Vorjahren, konnte Franz Zorn mit dem sechsten Platz in der Eisspeedway-Weltmeisterschaft sein bestes Ergebnis seit 2010 feiern.
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Zwei Jahre lang fuhr der Saalfeldener der russischen Weltspitze hinterher. In diesem Jahr hätte es beinahe noch zum fünften Platz gereicht – nur drei Punkte fehlten am Ende. Den inoffiziellen Titel des besten Nicht-Russen, hat er sich von Harald Simon zurückerobern können. Mit Eduard Krysov konnte er sogar einen Russen in der WM-Gesamtwertung hinter sich lassen. Ein Kunststück, das keinem Westeuropäer seit 2010 geglückt war. "Platz 6 ist nicht so schlecht, doch es hätte mit einem anderen Schiedsrichter, und ohne die obligatorische Familienbeihilfe, auch zu Platz 5 reichen können", beklagte sich der Österreicher. "Es ist wie in jedem Jahr, wenn die vorderen Plätze feststehen, helfen sich die Russen gegenseitig. Koltakov ist im Lauf mit Knapp und Tschajka plötzlich langsamer geworden und wurde nur Dritter. Tschajka ist in meinen Läufen auch drei Mal durchs Innenfeld gefahren und der Schiedsrichter Wojciech Grodzki hat ihn nicht disqualifiziert. Im Vorlauf ist er schon über die rote Innenlinie gefahren und auch im Halbfinale hat er mich durchs Innenfeld überholt. Diese Punkte haben mir am Ende gefehlt und mir die Finalteilnahme gekostet. Selbst CCP-Direktor Armando Castagna fand diese Entscheidung eine Frechheit, da es deutlich zu sehen war. Ich fahr schon ganz innen am Strich und er überholt mich weiter innen." Bereits in der Vorwoche in Inzell fühlte er sich benachteiligt, als Ivanov hinter ihm stürzte und der Schiedsrichter ihn dafür disqualifizierte.
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Zorn: "Dass am Samstag durch einen abgerissenen Methanolschlauch weitere Punkte verlorenen gingen, war Pech."
In der Entwicklung stehen geblieben
Insgesamt zieht der Saalfeldener ein positives Saisonfazit: "Wir haben in diesem Jahr grosse Fortschritte gemacht", sagte Zorn gegenüber SPEEDWEEK.com. "Das Gesamtpaket war besser, ich war gut vorbereitet und meine Motoren liefen wahnsinnig gut. Jedoch sind wir in der zweiten Saisonhälfte etwas in der Entwicklung stehen geblieben, während die Russen noch mal zugelegt haben, wie die Khomitsevich-Brüder mit den neuen Lausch-Motoren." Knapp 50.000 Kilometer im Auto und unzählige Runden auf dem Eis hat Franky Zorn seit dem 1. Dezember hinter sich gebracht. Nun ist Sommerpause, auch wenn selbst der Frühling noch auf sich warten lässt. "Zunächst warte ich auf gutes Wetter, damit ich meine Hausbank wieder aktivieren kann und dann werde ich mal ein paar Tage irgendwo hin wegfahren, um mich ein bisschen zu erholen."
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