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EWC-Test in Le Mans: BMW setzt Duftmarke, Honda und Yamaha direkt dahinter
Das BMW-Werksteam mit der Nummer 37 dominierte den EWC-Vortest in Le Mans. Auch YART war stark, die deutschsprachige Fahrer überzeugten – Spannung vor dem Saisonauftakt ist garantiert.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt




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Der offizielle Vorsaisontest der Langstrecken-WM (EWC) auf dem traditionsreichen Circuit Bugatti in Le Mans ist abgeschlossen und lieferte bereits einen vielversprechenden Vorgeschmack auf den Saisonauftakt Mitte April. An zwei intensiven Testtagen präsentierten sich vor allem die deutschsprachigen Teilnehmer in starker Frühform und setzten erste Akzente im hochkarätig besetzten Feld. Im Fokus stand dabei das BMW Motorrad World Endurance Team, das sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch die Zeitenlisten anführte. Bereits am ersten Testtag setzte die Mannschaft mit einer Runde in 1:35,571 Minuten die Bestmarke, ehe sie sich am Mittwoch nochmals deutlich steigerte und mit einer 1:34,597er-Runde die absolute Bestzeit des gesamten Tests markierte.
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Teammanager Werner Daemen zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Verlauf. Besonders hob er hervor, dass sowohl Motor als auch Team perfekt funktionierten und alle drei Fahrer auf einem nahezu identischen, sehr hohen Niveau unterwegs waren. Mit Markus Reiterberger als konstanter Größe und Neuzugang Michael van der Mark, der zusätzliche Erfahrung aus der Superbike-WM einbringt, präsentiert sich BMW bereits früh in Topform.
YART in Schlagdistanz zur Spitze Auch die Titelverteidiger von YART-Yamaha wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das österreichische Team belegte am Dienstag den zweiten Platz und lag auch in der kombinierten Wertung nur knapp hinter den Spitzenreitern und belegte den dritten Rang.
Mit Marvin Fritz als starkem deutschen Vertreter bestätigte YART seine gute Form mit konstant schnellen Rundenzeiten im Spitzenfeld. Fritz teilt sich die R1 auch in diesem Jahr mit Karel Hanika. Neu ins Team gekommen ist Ex-Superbike-WM-Pilot Leandro Mercado.
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Marcel Schrötter in der Langstrecken-WM angekommen Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Marcel Schrötter, der 2026 neu in der EWC an den Start geht. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot tritt für ERC Endurance #6 auf einer BMW M1000RR an und konnte sich bereits beim Test im vorderen Feld etablieren. Seine schnelle Eingewöhnung in den Langstreckensport deutet darauf hin, dass er im Saisonverlauf eine interessante Rolle spielen könnte. Hinter BMW rückte das Feld im Verlauf des Tests enger zusammen. F.C.C. TSR Honda France belegte am Mittwoch den zweiten Rang und lag nur gut drei Zehntelsekunden zurück, während YART-Yamaha dicht dahinter folgte. Auch Teams wie Autorace UBE Racing mit Sylvain Guintoli und Yoshimura-SERT-Suzuki bewegten sich in unmittelbarer Schlagdistanz, was die hohe Leistungsdichte unterstreicht.
In den weiteren Klassen setzte sich in der Superstock-Kategorie erneut das Team Etoile durch und schaffte es sogar in die Top-10 der Gesamtwertung. In der Production-Klasse bestimmte Legacy Competition das Tempo und bestätigte seine starke Form aus dem Vortag.
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Großes Starterfeld und sechs beteiligte Hersteller Mit insgesamt 46 permanent eingeschriebenen Teams, darunter 17 EWC-, 20 Superstock- und 9 Production-Mannschaften, sowie sechs beteiligten Herstellern – Honda, Aprilia, Suzuki, Yamaha, Kawasaki und BMW – präsentiert sich die Weltmeisterschaft 2026 so stark wie lange nicht mehr. Teams aus zehn Nationen sorgen zusätzlich für internationale Vielfalt und hohe Konkurrenz. Nach Abschluss der Testfahrten richtet sich der Blick nun auf den Saisonauftakt. Am 18. April fällt in Le Mans der Startschuss zu den berühmten 24 Heures Motos, ehe die Serie über Spa, Suzuka und den Bol d’Or führt. Die Voraussetzungen für eine spannende Saison sind bereits geschaffen – und insbesondere die deutschsprachigen Fahrer haben in Le Mans eindrucksvoll gezeigt, dass sie dabei eine wichtige Rolle spielen können. Die Rundenzeiten aus Le Mans (kombinierte Wertung):
  1. BMW Motorrad World Endurance Team #37 (EWC), BMW, 1:34,597 min
  2. F.C.C. TSR Honda #5 (EWC), Honda, +0,301 sec
  3. YART #1 (EWC), Yamaha, +0,343
  4. Autorace Ube #76 (EWC), BMW, +0,924
  5. Yoshimura SERT Motul #12 (EWC), Suzuki, +0,961
  6. Kawasaki Webike #11 (EWC), Kawasaki, +1,030
  7. Marc VDS Racing #99 (EWC), Yamaha, +1,073
  8. ERC Endurance #6 (EWC), BMW, +1,530
  9. Team Etoile #25 (SST), BMW, +2,025
  10. Tati Team AVA6, #4 (EWC), Honda, +2,126
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Der Kalender der EWC 2026:
  • 18. April: 24h Le Mans (Frankreich)
  • 6. Juni: 8 Stunden Spa (Belgien)
  • 5. Juli: 8 Stunden Suzuka (Japan)
  • 19. September: 24 Stunden Bol d’Or (Frankreich)
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