Fernando Alonso erklärt: Deshalb gibt es vorerst keine Aston-Martin-Updates
Das Aston Martin Team verzichtet vorerst darauf, Neuerungen ans Auto zu bringen, obwohl der Rennstall aus Silverstone arg im Hintertreffen liegt. Fernando Alonso erklärt, warum das Sinn macht.
In diesen Tagen feiert man auch die kleinen Siege: Fernando Alonso schaffte es im vierten Grand Prix der Saison in Miami erneut ins Ziel, nachdem er bereits beim vorangegangenen Kräftemessen in Japan die schwarz-weiss karierte Flagge gesehen hatte. Und wie schon auf dem Suzuka Circuit wurde er mit einer Runde Rückstand auf Sieger Kimi Antonelli abgewunken, das geschah mehr als eine Minute nach der Zieldurchfahrt des jungen Italieners im Mercedes.
Erstmals in dieser Saison schaffte es auch sein Aston Martin-Teamkollege Lance Stroll ins Ziel – ein Beweis dafür, dass die Mannschaft aus Silverstone zusammen mit Motorenpartner Honda deutliche Fortschritte bei der Standfestigkeit machen konnte. Und Alonso rechnet auch damit, dass sein Team die Fahreigenschaften seines Dienstwagens verbessern kann. Doch bis sich die Performance verbessert, wird es noch etwas dauern, mahnt der Weltmeister von 2005 und 2006.
Alonso prophezeit: «Ich glaube, wir werden in Sachen Fahrbarkeit Fortschritte machen, bei der Leistung jedoch nicht. Wir müssen also als Team zusammenhalten.» Über die nächsten Kräftemessen sagt er: «Es wird sehr, sehr hart werden und es wird sich monoton anfühlen. Natürlich müssen wir uns jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag den Medien stellen.»
«Wir werden unseren Job machen und so schnell wie möglich fahren, aber ich kann nur wiederholen: Wir werden bis nach dem Sommer keine Upgrades am Auto haben. Wir werden also in Kanada das gleiche wie in den darauffolgenden Rennen erleben. Das müssen wir hinnehmen und mit dieser frustrierenden Situation für alle im Team klarkommen», betont der 32-fache GP-Sieger.
Die Mannschaft sei aber entspannt und entschlossen, «nach dem Sommer eine bessere zweite Jahreshälfte zu erleben», beteuert der ehrgeizige Asturier, der aktuell den 21. und damit zweitletzten Platz in der WM-Wertung belegt, vor seinem Teamkollegen Stroll, der mit drei Ausfällen und einer Zieleinfahrt das Schlusslicht darstellt. «Ich kann damit umgehen, weil ich die Situation verstehe», erklärt er.
«Das Team hat mir das erklärt. Der Rückstand auf das nächste Auto beträgt eine Sekunde, deshalb macht es keinen Unterschied, wenn wir bei jedem Rennen nachlegen und dadurch zwei Zehntel aufholen. Das ändert nichts an unserer Position. Solange wir also keine Verbesserung von eineinhalb oder zwei Sekunden hinbekommen, wäre es Geldverschwendung, Updates zu produzieren.»
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