Formel-1-Neuling Cadillac: Das läuft schon gut – und daran hapert’s noch
Cadillac ist als Formel-1-Neuzugang nicht Letzter. Sergio Perez verrät, was schon gut läuft, woran das Team noch arbeiten muss und worauf es in den nächsten Wochen ankommen wird.
Cadillac ist in dieser Saison das elfte Team in der Formel 1, seit 2026 komplett neu dabei. Das US-Team hat sich komplett neu aufgebaut, bekommt aber die Motoren von Ferrari geliefert, hat also an dieser Stelle eine sichere Bank. Und Cadillac hat sich zwei erfahrene Piloten ins Team geholt: den früheren Red Bull Racing-Piloten Sergio Perez und den Ex-Mercedes-Mann Valtteri Bottas. Zwischenstand nach vier Rennen bei den US-Neulingen: nicht Letzter, aber noch viel Arbeit zu tun.
Daran muss Cadillac arbeiten
Perez sagte nach dem Miami-Rennen mit Blick auf Kanada: «Unser Paket zu verstehen, wird entscheidend sein, um in Kanada weitere Fortschritte zu erzielen. Denn wir müssen es besser verstehen und versuchen, bessere Lösungen zu finden. Wir haben nicht viel Zeit, aber ich denke, eine der kurzfristigen Aufgaben, die wir angehen müssen, ist der Reifenverschleiß. Wir haben da einige Ideen, aber all die unterschiedlichen Dinge zusammenzubringen, wird in den kommenden Wochen die größte Herausforderung für das Team sein.»
Perez: «Ich bin zuversichtlich»
Perez: «Ich bin zuversichtlich, ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich sehe manchmal, dass wir, sobald der Reifenverschleiß bei uns einsetzt, mit dem Mittelfeld mithalten können, aber die können das Tempo einfach ziemlich stark steigern. Es ist noch eine lange Saison, aber natürlich haben wir es sehr eilig, Leistung zu finden, denn wir wissen, dass Aston Martin sich verbessern wird, und wir wollen nicht zurückbleiben.»
Sportlich profitiert Cadillac auch vom Leid der anderen: Eigentlich hatte sich das Newcomer-Team darauf eingestellt, dem Feld hinterherzufahren. Doch der überraschend schwache Start von Aston Martin hat nun den Effekt, dass Cadillac in den ersten Runden einen unerwarteten Konkurrenten hatte, mit dem sie sich messen konnten.
Perez: «Das ist eine große Motivation, aber es geht nicht nur um sie, sondern darum, uns selbst zu verbessern, Wochenende für Wochenende, in allen Bereichen.» Aston Martin ist wie Cadillac noch punktlos. Wegen der besseren Platzierungen im Rennen (oder weniger schlechten – je nach Sichtweise) liegt Cadillac in der Konstrukteurs-Wertung derzeit vor Aston Martin, ist also wider Erwarten nicht Letzter.
Erfolge in der Garage
Positiv nimmt Perez aus Miami mit: «Der Boxenstopp heute war fantastisch. Wirklich, wirklich gute Arbeit vom Team. Das zeigt, dass wir es können, also müssen wir in den kommenden Wochenenden in vielen verschiedenen Bereichen so weitermachen.»
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