Ärger für Oscar Piastri: Out im ersten Abu Dhabi-Training
Sieben Rennställe nutzen das WM-Finale, um ihre vorgeschriebenen vier Einsätze für Nachwuchspiloten zu komplettieren. Weil McLaren noch nicht alle Tests absolviert hat, muss Oscar Piastri aussteigen!
Für 2025 ist in der Königsklasse neu verfügt worden: Um aufstrebenden Piloten mehr Fahrpraxis zu geben, müssen die Stammfahrer jedes Jahr in zwei freien Freitagtrainings einem jungen Fahrer Platz machen, was pro Team also vier Einsätze der Nachwuchsfahrer ergibt. Bis Ende 2024 musste jeder Stammpilot nur einmal seinen Arbeitsplatz räumen. Als Neuling wird dabei definiert, wer noch keine oder höchstens zwei Grands Prix bestritten hat.
Da sieben Rennställe die vorgeschriebene Nachwuchsfahrer-Einsätze noch nicht absolviert haben, ist im ersten Training zum WM-Finale von Abu Dhabi Einiges anders. Hier eine kurze Übersicht, wer für die Stammfahrer in die Autos steigt.
Besonders schmerzlich dürfte es für Oscar Piastri sein, im ersten Training zuschauen zu müssen: Denn dadurch erhält sein McLaren-Stallgefährte und Titelrivale Lando Norris einen Vorteil von 60 Trainingsminuten. Der Australier Piastri muss Platz machen für den mexikanischen IndyCar-Piloten Pato O’Ward.
Aston Martin: Der US-Amerikaner Jak Crawford steigt für Lance Stroll ein. Auch Weltmeister Fernando Alonso muss zugucken – für ihn fährt Cian Shields. Cian Shields? Nie gehört? Da dürfte es Ihnen wie den meisten F1-Fans gehen – der 20-Jährige aus Glasgow (Schottland) ist punkteloser 24. der Formel-2-Meisterschaft 2025.
Alpine: Der Estländer Paul Aron steigt ein für GP-Sieger Pierre Gasly.
Racing Bulls: Der Japaner Ayumu Iwasa bringt den Wagen von Liam Lawson auf die Bahn.
Haas: Der Japaner Ryo Hirakawa ersetzt im ersten Training auf dem Yas Marina Circuit den Franzosen Esteban Ocon.
Williams: Alex Albon räumt sein Cockpit für den Engländer Luke Browning.
Red Bull Racing: Der nächstjährige Racing Bulls-Debütant Arvid Lindblad (18) fährt das Auto von Yuki Tsunoda.
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